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Wird das Ammergauer-Haus der neue Rathaus-Standort? Darüber stimmt die Bevölkerung ab.

Umzug der Rathausverwaltung

Ammergauer Haus: Bürgerentscheid am 18. Oktober

Oberammergau - Es geht wieder an die Urne: Oberammergaus Bürger stimmen am 18. Oktober über die Zukunft des Ammergauer Hauses ab. Dann steht fest, ob die Rathausverwaltung dort untergebracht wird.

Jetzt ist es offiziell: Am Sonntag, 18. Oktober, ist die Bevölkerung von Oberammergau zum zehnten Mal aufgerufen, in einem Bürgerentscheid über ein kommunales Thema abzustimmen. Damit dürfte der Passionsort bayernweit in der Rangliste von Gemeinden, in denen dieses Instrument bürgerschaftlicher Beteiligung besonders häufig angewandt wird, mit ganz vorne rangieren.

Der Gemeinderat bestätigte in seiner Sitzung am Mittwochabend im Ammergauer Haus mit 14:3-Stimmen, dass die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens „Verlegung des Rathauses ins Ammergauer Haus“ gegeben ist. Die Initiatoren der Eingabe um Simon und Martina Fischer sowie Murnaus Ex-Bürgermeister Werner Frühschütz hatten für ihr Anliegen, die Gemeindeverwaltung nicht ins Ammergauer Haus zu verlegen, 693 Unterschriften gesammelt; gültig waren letztlich 649, wobei nur 415 Unterstützer – zehn Prozent der aktuell 4144 Wahlberechtigten – notwendig gewesen wären.

Gegen die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens stimmten Michael Fux und Ludwig Utschneider (beide Freie Wähler) sowie Wolfgang Proksch (Mit Profil), wobei Letztere Mängel in der Begründung des Antrags sehen bzw. sich den Grundsätzen der Sparsamkeit und der soliden Haushaltsführung verpflichtet fühlen.

Ludwig Hutter

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