Ein Mann steht vor einem Hotel und streckt beide Daumen in die Höhe.
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Daumen hoch: Ulrich Tonak freut sich, Christian Loth fürs Gesundheitszentrum gewonnen zu haben.

Gesundheitszentrum Oberammergau: Der Dritte im Bunde

Christian Loth verlässt das Kloster Ettal

  • Manuela Schauer
    vonManuela Schauer
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Er hat sich einen Namen gemacht im Ammertal. Dort übernimmt Christian Loth nun eine neue Aufgabe: Der 38-Jährige ergänzt das Geschäftsführer-Duo im Gesundheitszentrum Oberammergau.

Oberammergau – An seinem 60. Geburtstag hat er seine nächste wichtige berufliche Etappe bereits formuliert. Ohne nachdenken zu müssen. Ulrich Tonak will den Generationenwechsel begleiten. Den Wechsel der operativ tätigen Gesellschafter in die reine Gesellschafterfunktion. Das sagte er im August dieses Jahres, jetzt, wenige Monate später, ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg gemacht. Das Gesundheitszentrum Oberammergau holt sich einen weiteren Geschäftsführer ins Haus. Einen, den man im Ammertal bestens kennt: Christian Loth wird das Duo Tonak und Norbert Schaknat ab Mitte 2021 ergänzen.

Gesundheitszentrum Oberammergau: Personelle Veränderungen vollzogen

In den meisten bedeutenden Funktionen sind personellen Veränderungen bereits geschehen. Seit über einem Jahr arbeitet Dr. Armin Rosenberger als Chefarzt Kardiologie in der Einrichtung. „Ein Glücksfall für unser Haus“, betont Tonak, der im 14. Jahr mit an der Spitze steht. Mit seiner hohen medizinischen Fachkompetenz sei er eine zentrale Stütze in den laufenden Prozessen, besonders jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie. Zu dem Prozess gehört auch die beständige Weiterentwicklung der Führungskräfte. So sind zum Beispiel die „Eigengewächse“ Christine Dittel und Andrea Haser als Assistentinnen wichtige Säulen der Geschäftsführung. „Es besteht bereits eine sehr gesunde Basis auf der zweiten Ebene sowie auf Ebene der Abteilungsleiter“, ergänzt Tonak. Er spricht von hochmotivierten und engagierten Mitarbeitern, „auf die wir sehr stolz sind“.

Christian Loth verlässt das Kloster Ettal.

Fehlte noch ein Geschäftsführer. Gerade bei dieser Position war es Tonak wichtig, diese Stelle möglichst frühzeitig zu besetzen, um den neuen Kollegen ohne Zeitdruck suchen und einarbeiten zu können. Zudem stellt er hohe Ansprüche. Denn an der Philosophie des Hauses, die das Gesundheitszentrum nach der Übernahme durch die drei Gesellschafter im November 2007 erfolgreich werden ließ, sollte sich nichts ändern. Grundsätze, wie höchste Qualität und Wertschätzung der Mitarbeiter, sollen weiterhin Priorität haben. Auch die soziale Kompetenz ist ein Kriterium. Die schreibt Tonak Loth in hohem Maße zu.

Gesundheitszentrum Oberammergau: Mit Christian Loth idealen Kandidaten gefunden

Nach dem Motto „Warum denn in die Ferne schweifen…“ fand sich praktisch „vor der Haustür“ mit dem 38-Jährigen der ideale Kandidat. Tonak verfolgt den Werdegang des Diplom-Kaufmanns schon seit seinen Anfängen im Juni 2011 im Ammertal als Chef bei den Ammergauer Alpen. „Er hat sich da perfekt platziert“, findet Tonak und verteilt Vorschusslorbeeren. Er hält den neuen dritten Mann im Bunde für einen „sehr wissbegierigen Menschen“, der noch dazu in einem Alter sei, in dem man noch neue Herausforderungen annimmt. Kurzum: Loth passte perfekt ins Anforderungsprofil.

Tonak nahm Kontakt zu Loth auf. „Fragen kostet ja nichts“, sagt er und lacht. Das Ergebnis: Zum 1. Juli 2021 wird Loth seine Tätigkeit als weiterer Geschäftsführer im Gesundheitszentrum beginnen.

Christian Loth: Neue Herausforderungen nach fünf Jahren bei Benediktinerabtei Ettal

Der gebürtige Niedersachse ist aktuell bei der Benediktinerabtei Ettal als Leiter Projektmanagement und Kommunikation tätig, begleitete unter anderem die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“. „Nach fünf Jahren bei den Ettaler Klosterbetrieben, bei deren Leitung ich mich herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken möchte, habe ich mich entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen“, sagt Loth. Sie reizt ihn. „Die Position beim Gesundheitszentrum ist unglaublich spannend und interessant.“ Irgendwann, wenn sich Schaknat und Tonak in den Ruhestand verabschieden und in die reine Gesellschafterrolle schlüpfen, soll der 38-Jährige alleiniger Geschäftsführer werden. Das Vertrauen genießt er schon jetzt. „Fachlich und menschlich“, betont Tonak, „wird er eine Bereicherung für das Gesundheitszentrum sein.“

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