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Naturpark Ammergauer Alpen: Ranger erhalten ab sofort Unterstützung

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Freut sich auf seine neue Arbeit: Maximilian Renz unterstützt ab heuer die Naturpark-Ranger. 
Freut sich auf seine neue Arbeit: Maximilian Renz unterstützt ab heuer die Naturpark-Ranger.  © Simon Bauer

Maximilian Renz aus Unterammergau unterstützt künftig die Naturpark-Ranger bei ihrer Arbeit. Eine verantwortungsvolle Aufgabe steht ihm bevor.

Oberammergau – Einzigartige Landschaften, idyllische Plätze und vor allem Natur pur –der Naturpark Ammergauer Alpen zieht schon seit jeher Besucher und Touristen von nah und fern an. Das hat sich in Zeiten von Corona nicht geändert. Im Gegenteil: Die Reisebeschränkungen, die von Zeit zu Zeit immer wieder in Kraft treten, machen ihn für viele Touristen hierzulande besonders attraktiv. Damit steigen auch die Anforderungen an die drei Ranger, die sich um den Erhalt des Naturparks kümmern. Umso besser, dass diese nun seit Anfang des Jahres Unterstützung von einem neuen Kollegen erhalten.

Wenn Maximilian Renz sich ab sofort vermehrt im Naturpark Ammergauer Alpen aufhält, betritt er kein neues Terrain. Als gebürtiger Unterammergauer kennt er ihn bestens, ist mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut. Als Fliegenfischer, Imker und regelmäßiger Beobachter von Vögeln und Schmetterlingen bringt er schon einmal einige Voraussetzungen für die künftige Arbeit mit – die Begeisterung für die Natur. „Für mich ist das eine pure Herzensangelegenheit“, betont der 29-Jährige begeistert.

Sein Zuhause ist ihm äußerst wichtig, das wird schnell deutlich. Für sein Studium zum Forstwirt musste er dieses zeitweise gegen Weihenstephan bei Freising tauschen. „Für mich gab es aber nie einen Zweifel, dass ich wieder zurück in meine Heimat will“, stellt er klar.

Nicht nur mit dem Naturpark ist der Student bereits sehr vertraut, sondern auch mit seinem künftigen Arbeitgeber, den Ammergauer Alpen. Im Rahmen seines Studiums, das er in diesem Frühjahr abschließen wird, hat er dort bereits ein sechsmonatiges Praktikum absolviert und Gefallen an der Tätigkeit gefunden. Die Kollegen kennt er bereits aus dieser Zeit und auch die Strukturen vor Ort, eine lange Eingewöhnung ist also nicht von Nöten. „Das macht es für mich viel leichter, dass ich hier schon einige Erfahrungen sammeln durfte“, sagt er.

Das halbe Jahr hat ihn in seinem Wunsch bestärkt, auch sein künftiges Berufsleben bei den Ammergauer Alpen zu verbringen. Als dann im vergangenen Herbst neue Ranger in Teilzeit gesucht wurden, bewarb er sich sofort und erhielt den Zuschlag. Renz soll sich künftig vor allem mit den Themen Besucherlenkung, Monitoring, aber auch Umweltbildung beschäftigen. So sollen in Zukunft zum Beispiel alle Schüler der umliegenden Grundschulen Führungen durch den Naturpark erhalten und so mit dessen Einzigartigkeiten vertraut gemacht werden. Sie sollen die Zusammenhänge der Natur und Ihrer Bewohner erkennen und schätzen lernen.

Auf die Arbeit mit den Kindern freut sich Renz ganz besonders und hält diese auch für äußerst wichtig: „Ich bin überzeugt davon, dass wir die jungen Menschen für die Notwendigkeit des Naturparks sensibilisieren müssen“, sagt er und betont: „Sie sind schließlich unsere Zukunft.“ Die ersten Arbeitserfahrungen im neuen Dienst haben Renz bereits in seiner Entscheidung, die Stelle anzutreten, bestätigt. „Die ersten Wochen waren super interessant“, berichtet er. So war er bereits mit seinen erfahrenen Kollegen im Naturpark unterwegs, um das knapp 23 000 Hektar große Gebiet noch ein bisschen besser kennenzulernen. „Wir waren schon viel draußen unterwegs“ sagt Renz. Dort, wo er sich am wohlsten fühlt. VON TOBIAS SCHWANINGER

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