Florian Streibl vierter Bürgermeister-Kandidat

Oberammergau - Bei der Kommunalwahl vor sechs Jahren war er in der Stichwahl Rolf Zigon (CSU) nur relativ knapp unterlegen (46:54-Prozent), nun wagt Florian Streibl einen neuerlichen Versuch: Der 44-jährige Rechtsanwalt und Sohn des verstorbenen früheren Ministerpräsidenten Max Streibl hat sich entschieden, bei der Bürgermeisterwahl in Oberammergau als Kandidat für die Parteilose Wählergemeinschaft ins Rennen zu gehen

Somit sind es jetzt im Passionsdorf bereits vier Bewerber um den Chefsessel im Rathaus ­ ein fünfter wird am Sonntag dazukommen, wenn die Fraktion "Mit Profil" ihren Favoriten benennt. Es gilt als so gut wie sicher, dass dies Gemeinderat Heino Buchwieser sein wird.

Dass sich Florian Streibl nach langem Zögern nunmehr doch zu einer Kandidatur entschloss, begründet er mit dem "stetig zunehmenden Drängen vieler Bürger, diesen Schritt zu tun". Außerdem fühlt sich der 44-jährige Familienvater "der Verantwortung gegenüber Oberammergau verpflichtet". Vor allem die prekäre finanzielle Situation gelte es zu verbessern; der Ort müsse auch die Jahre zwischen den Passionsspielen überstehen.

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