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Nachfolge noch ungeklärt

Rektorin Schmidt hört in Oberammergau auf

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Nach dreieinhalb Jahren ist Schluss an der Grund- und Mittelschule Oberammergau: Rektorin Stefanie Schmidt verlässt die Einrichtung. Sie wechselt an eine andere Schule im Landkreis. 

Stefanie Schmidt hat sich in Oberammergau „sehr wohl gefühlt“.

Oberammergau– 17 Jahre lang leitete Werner Sappa als Rektor die „Volksschule“ Oberammergau, ehe er im Sommer des Schuljahres 2010/11 in Ruhestand ging. Damit endete eine Ära. Und ab diesem Zeitpunkt schwand auch die personelle Kontinuität an der heutigen Grund- und Mittelschule. Auf Sappa folgte der gebürtige Oberpfälzer Stephan Haas, der im Herbst 2013 als Stellvertretender Schulrat nach Weilheim wechselte. Kommissarisch übernahm dann Maria Hochenleitner das Amt der Schulleiterin, ehe vier Monate später Stefanie Schmidt, geboren in Pähl, in Oberammergau anheuerte. Dreieinhalb Jahre führte sie die Einrichtung mit derzeit rund 320 Schülern, auch für sie ist nun mit Ende dieses Schuljahres Schluss.

Stelle schon ausgeschrieben

Schulrat Markus Köpf bestätigte gestern diese Personalie: „Zum 1. August übernimmt Frau Schmidt die Bürgermeister-Schütte-Schule in Partenkirchen, mit derzeit rund 650 Schülern die größte Grund- und Mittelschule im Landkreis.“ Und wie geht es in Oberammergau weiter? Dazu Köpf: „Die Stelle ist ausgeschrieben. Letztlich entscheidet die Regierung von Oberbayern über die Neubesetzung.“ Der Leiter des Schulamtes ist voll des Lobes über das Engagement von Stefanie Schmidt (53) in Oberammergau: „Sie hat dort richtig viel angeschoben. Erwähnen möchte ich nur die Ausrichtung des oberbayerischen Schulmusikfestes, die Einführung der offenen Ganztages-Grundschule und die Gründung eines Fördervereins.“ Für Partenkirchen sei sie echt ein Gewinn.

Die passionierte Schulleiterin gibt zu, dass sie das Passionsdorf „mit etwas Wehmut“ verlasse: „Mir hat es dort hervorragend gefallen, die Zusammenarbeit mit vielen Personen und Stellen war wunderbar. Ich hoffe, dass ich ein wenig was bewirken konnte.“ Weiter betont die Quereinsteigerin in den Schuldienst, die zunächst eine Ausbildung als Krankenschwester absolvierte, dass sie ein bestelltes Haus hinterlasse: „Oberammergau läuft sehr gut, ich kann guten Gewissens gehen.“

Das sind die Gründe für den Wechsel

Als Gründe für den Wechsel gibt die dreifache Mutter, die ihn Murnau wohnt, mehrere Faktoren an. Zum einen sei ihr die vakante Stelle in Partenkirchen angeboten worden. Dann habe sie eine neue berufliche Herausforderung gesucht. Die sie jetzt eben in der Bürgermeister-Schütte-Schule gefunden habe, die doppelt so groß sei. Und schließlich übe sie künftig die Tätigkeit als Verbundskoordinatorin aus, wo sie für andere Schulen mit zuständig sei. Bereits zum Monatsende wird Stefanie Schmidt zu 30 Prozent in Partenkirchen wirken, „um schon mal ein bisschen rein zu schnuppern“; dies sei zwar eine sehr interessante, aber auch vielschichtige Aufgabe. Sandra Wunder, Elternbeirats-Vorsitzende der Mittelschule in Oberammergau, bewertet den Abschied aus Eltern-Sicht: „Es ist schade, dass sie geht, denn als Schulleiterin hat Frau Schmidt viel Neues und Positives angestoßen.“

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