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Auch Camping ist beim Heimatsound-Festival jedes Jahr angesagt: Bei dem vorausgesagten Traumwetter dürfte es in und vor den Zelten wieder hoch hergehen . . .

Familienfest mit Kultcharakter

Heimatsound-Festival 2018: Das erwartet die Besucher 

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5000 Besucher, 14 Bands und Mega-Stimmung  - das gibt‘s jedes Jahr im Sommer das Heimatsound-Festival in Oberammergau.

Oberammergau – Die Bestuhlung im Theater ist ausgebaut, die Getränkeregale der Einkaufsmärkte sind aufgefüllt und die Wetterprognose könnte besser nicht sein: Tore auf für das 6. Heimatsound-Festival in Oberammergau! 5000 Besucher aus der Region, aus Bayern und darüber hinaus werden am Freitag und Samstag, 27./28. Juli, wieder zu diesem Mega-Kult-Musikfest unterm Kofel erwartet. 14 Bands rocken das Passionstheater – Oberammergau zeigt sein junges Gesicht.

Trotz allem Stress in der Vorbereitung des noch so jungen Festivals ist bei den Machern von der Passionstheater GmbH und den rund 200 freiwilligen Helfern die Vorfreude auf die zwei Heimatsound-Tage deutlich zu spüren. Geschäftsführer Frederik Mayet, neben Walter Rutz der Kopf der Veranstaltung, spürt die positive Stimmung im Dorf: „Viele freuen sich schon wieder richtig darauf, auf dieses friedliche Beisammensein, das gemeinsame Feiern, über alle Altersgrenzen hinweg. Was gibt es Schöneres, als in glückliche Gesichter von Menschen zu blicken, die Spaß haben. Ob Leute über 60, Familien mit Kindern oder Teenager, hier fühlen sich alle wohl“, schwärmt Mayet. Natürlich ist es auch diesmal sein größter Wunsch, dass das Festival reibungslos und ohne größere Zwischenfälle über die Bühne geht. Besonders den Nachbarn und Anliegern gilt sein Dank für das große Verständnis während der zwei Tage.

So ein Spektakel zu stemmen, ist eine große Herausforderung. Gerade eine Handvoll Leute sind die Hauptorganisatoren – neben Mayet und Rutz noch Toni Preisinger, Christian Stückl, Carsten Lück und Stephan Burkhart: „Klar ist vieles eingespielt, aber ohne unsere vielen Helfer könnte wir das Festival nie durchführen“, betont Frederik Mayet, der auch besonders die reibungslose Zusammenarbeit und Unterstützung durch Gemeinde, Bauhof, Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und andere Stellen hervorhebt: „Das funktioniert alles super.“ Das Heimatsound-Team, vom Bierausschank über Parkplatzeinweiser bis hin zu den Helfern auf der Bühne, wird ab Freitag wieder parat stehen – und das alles für einen freien Eintritt, drei Getränke-Gutscheine und ein Festival-T-Shirt.

Wie schon mehrmals berichtet, gibt es für das Musik-Event schon lange keine Karten mehr: Die 3300 Tickets waren auch diesmal wieder binnen kürzester Zeit vergriffen. Wer leer ausgegangen ist, für den bietet der Bayerische Rundfunk als Festival-Partner eine Live-Übertragung im Internet an beiden Tagen an. Einheimische und Bürger aus den Nachbargemeinden können gerne wieder auf ein Bier vorbeischauen und an einem lauen Sommerabend durch die geöffneten Theater-Tore ein bisschen Festival-Atmosphäre schnuppern.

Die Dimensionen hochfahren, das können und wollen die Verantwortlichen nicht. Mayet: „Es soll so bleiben wie es ist. Dazu zählt auch der Bierpreis von drei Euro für die Halbe. Außerdem müssen wir uns an entsprechende Sicherheitsbestimmungen halten. Mehr als 3000 Leute dürfen nicht ins Theater.“

Auch wenn das 2018-er Festival erst noch vor der Tür steht, denken die Macher bereits voraus – ans Passionsjahr 2020. Frederik Mayet bekennt, „dass wir es auch in dem Jahr gerne machen würden.“ Nur: Das Passionstheater geht halt nicht. Dankbar ist man für Vorschläge, wohin man ausweichen könnte. Die Heimatsound-Fans, und das sind inzwischen sehr viele, würden ein Jahr Pause wohl auf jeden Fall bedauern. Man hat sich ja schon so daran gewöhnt.

Die Bands des Festivals

Freitag, 27. Juli:

15.15 Uhr:

Buck Roger & The Sidetrackers

16.15 Uhr: Express Brass Band

17.45 Uhr: Flut

19.15 Uhr: Fanfare Ciocarlia

20.45 Uhr: Fatoni

22.15 Uhr: Kofelgschroa

23.45 Uhr: Moop Mama

Samstag, 28. Juli:

14 Uhr: Zitronen Püppies

15.30 Uhr: Balloon Pilot

17 Uhr: Folkshilfe

18.30 Uhr: Lenze und de Buam

20.05 Uhr: Molden Resetarits Soyka Wirth

21.35 Uhr: Bananafishbones

23.05 Uhr: Jesper Munk

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