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Im Scheinwerferlicht: Bei der Auszeichnung des Ammer-Amper-Radwegs auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e stehen zahlreiche Partner auf der Bühne: (v. l.) Petra Husemann-Roew (Landesgeschäftsführerin des ADFC), Robert Scholz (Stellvertretender Landrat Freising), Helmut Zech (Stellvertretender Landrat Dachau), Martina Drechsler (Stellvertretende Landrätin Fürstenfeldbruck), Christian Götz (Zweiter Bürgermeister Fürstenfeldbruck), Andreas Graf (Landratsamt Landsberg), Andrea Jochner-Weiß (Landrätin Weilheim-Schongau, Anton Speer (Landrat Garmisch-Partenkirchen), Andreas Schmid (Stellvertretender Geschäftsführer des Tourismusverbands Pfaffenwinkel), Simon Landmann (Bürgermeister Bergkirchen), Florian Hoffrohne (Geschäftsführer Ammergauer Alpen GmbH) und Gabriele Irrek (ADFC).

Hohe Auszeichnung vom ADFC

Ammer-Amper-Radweg: Qualitätsschub mit vier Sternen

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club hat den Ammer-Amper-Radweg unter die Lupe genommen und klassifiziert. Vier Sterne von fünf möglichen hat diese 200-Kilometer-Strecke erhalten.

München Der Trend zum Radurlaub hält unvermindert an. Dabei haben die Erholungssuchenden die Qual der Wahl, denn es gibt über 250 Radfernwege in Deutschland. Eine Orientierungshilfe bietet die Qualitätsradroute, eine Auszeichnung, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) seit 2006 vergibt.

Nun hat der ADFC erneut eine Route in Bayern unter die Lupe genommen und klassifiziert. Vier Sterne von fünf möglichen erhält der Ammer-Amper-Radweg. Dieser führt über 200 Kilometer von den Ammerquellen bei Oberammergau über den Ammersee bis nach Moosburg an der Isar.

„Wir freuen uns mit den Initiatoren des Ammer-Amper-Radwegs über die Auszeichnung zur ADFC Qualitätsradroute“, sagte Petra Husemann-Roew, Landesgeschäftsführerin des ADFC Bayern, bei der feierlichen Übergabe während der Reisemesse f.re.e in München. Mit der Klassifizierung des Ammer-Amper-Wegs hätten Radurlauber „einmal mehr Grund, den Süden unseres Landes zu bereisen“.

Auch Florian Hoffrohne, Geschäftsführer der Ammergauer Alpen GmbH, freut sich über die Auszeichnung. „Für uns ist der Ammer-Amper-Radweg schon lange ein wichtiges Angebot im Bereich Rad-Fernwege, da wir uns direkt am Einstieg befinden.“ Für ihn steht fest: „Durch die neue Klassifizierung wird der Radweg nochmals aufgewertet.“

Die Bewertung eines Radfernweges erfolgt anhand eines klaren Kriterienkatalogs. Kilometer für Kilometer untersuchen die geschulten Prüfer vom ADFC Wegweisung, Oberfläche, Routenführung und Verkehrsbelastung der Strecke. Auch die Sicherheit und die touristische Infrastruktur wie Übernachtungsmöglichkeiten, Bett & Bike-Betriebe, Gastronomie, Infotafeln oder Abstellanlagen und Rastplätze fließen in die Bewertung mit ein. Dabei nehmen die Prüfer die Perspektive der Radreisenden ein, nicht die von Bauingenieuren oder Bauämtern. 

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