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Viel Lokalkolorit im SpielDie Darsteller von „Olympia 2030“ mit Regisseurin und Autorin Isabella Leicht (3.v.r.) – weiter Sigi Biermeier, Marina Kirchmayr, Georg Höldrich, Manfred Schmidbauer, Sandra Hering, Verena Schwarz, Dominikus Wolf, Michael Benedikt, Filiz Voß und Sibylle Heene. 

Mord, Theater und ein Heidenspaß

Neues Krimi-Dinner: Das Publikum darf Kommissar spielen

Oberammergau - Theaterfreunde Oberammergau präsentieren im Januar das neue Krimi-Dinner „Olympia 2030“. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Oberammergau – Ein großer Plan wird geschmiedet: Oberammergau als Austragungsort der Olympischen Spiele 2030? Der Bürgermeister und die Herren des Geldes haben dafür zündende Argumente, die sie in der Bürgerversammlung vortragen. Einige sind allerdings dagegen, vor allem der Grünen-Politiker Toni Reiterhofer. Eine geschützte Mückenart könnte ja abwandern . . .

Riesenspaß beim Krimi-Dinner „Olympia 2030“

Nur Spaß. Und zwar ein Riesenspaß beim neuen Krimi-Dinner „Olympia 2030“ der Theaterfreunde Oberammergau im Hotel Alte Post. Premiere ist am 5. Januar. Mitten im Geschehen geschieht ein Mord. Wem es an den Kragen geht, haben die Theaterleute bei den Proben nicht verraten. Und wer die Tat beging, versuchen die speisenden Zuschauer zu erraten. Sie schreiben ihre Vermutung auf Zettel. Wer richtig liegt, kann etwas gewinnen. Isabella Leicht, die Regie führt, schrieb das Stück speziell für die Oberammergauer. Die werden an den sehr speziellen Pointen ihre Freude haben. Die Münchner Regisseurin und Schauspielerin inszeniert im Passionsort damit schon ihr drittes Krimi-Dinner, und alles spricht dafür, dass es auch diesmal wieder ein Renner wird.

Von Drama bis Slapstick haben die Theaterfreunde schon alles auf die Bühne gebracht

Sie hat die Rollen den zehn Akteuren auf den Leib geschrieben. Da sind der Schönheitschirurg Herr Schneck mit seiner Frau Susi (Sigi Biermeier und Marina Kirchmayr), der Skilehrer Charly, ein bekannt-berüchtigter Frauenverführer (Manfred Schmidbauer) und ein amerikanischer Geldgeber namens Moneypenny. Kommissarin Deck (Sandra Hering) aus Dresden übernimmt die Ermittlungen und Kommissar Tobi Triffnerv (Dominikus Wolf) aus Garmisch-Partenkirchen eilt zu Hilfe. Der kommt übrigens mit einem putzigen Fiat 500 angebraust – der Wagen soll laut Isabella Leicht auch eine Rolle spielen. Georg Höldrich gibt den Bürgermeister Christoph Schwarzgier, Ehefrau Renate wird von Renate Schwarz gespielt. Die beiden Servicemädels sind im echten Leben Filiz Voß und Sibylle Heene, der Grüne Michael Benedikt. Drei waren schon bei der Gründung des Vereins vor zehn Jahren dabei.

Die Theaterfreunde haben keinen festen Spielerkreis. Geeignete Darsteller werden jeweils im Bekanntenkreis gefunden. Von Drama bis Slapstick haben sie schon alles auf die Bretter gebracht, oft Stücke, die eigens geschrieben wurden. Zur interaktiven Krimikomödie, bei dem einige Besucher mitspielen dürfen, serviert das Hotelrestaurant ein Vier-Gänge-Menü. Zwischen drei Menüs kann gewählt werden, ein vegetarisches ist auch dabei.

Auf einen Blick

Karten zum Preis von 59 Euro p.P. gibt es im Hotel Alte Post oder über die Internetseite der Theaterfreunde

Aufführungen sind am 5., 13. und 28. Januar sowie am 10., 17. und 24. Februar, jeweils um 19 Uhr im Hotel Alte Post

Juliane Klieser

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