Die Absturzstelle im Lainengraben südwestlich des Aufackers (1542 m). Hier fanden Wanderer den verunglückten älteren Mann.
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Die Absturzstelle im Lainengraben südwestlich des Aufackers (1542 m). Hier fanden Wanderer den verunglückten älteren Mann.

Südwestlich des Aufackers

Bergsteiger bei Oberammergau tödlich verunglückt - Identität geklärt

  • Ludwig Hutter
    vonLudwig Hutter
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Wieder kam es im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zu einem tödlichen Bergunglück. Bei Oberammergau stürzte ein Mann ab - jetzt wurde die Identität geklärt.

Update vom 20 Juli: Da der Tote zunächst nicht identifiziert werden konnte, bat die Polizei mittels einer Öffentlichkeitsfahndung um Hilfe. Daraufhin meldete sich eine Angehörige, die den Mann vermisste. Die weiteren Überprüfungen führten schließlich zur zweifelsfreien Identifizierung des Toten. Es handelt sich laut Polizei um einen 75 Jahre alten Mann, der im Landkreis einen Wohnsitz hatte.

Nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen deutet alles darauf hin, dass sich der Mann bei einem Sturz über steiles Waldgelände die tödlichen Verletzungen zugezogen hatte. Die genauen Umstände sollen noch ermittelt werden.

Erstmeldung vom 19. Juli: Bergsteiger bei Oberammergau tödlich verunglückt

Oberammergau – Eine tragische Entdeckung machten Wanderer am Donnerstag gegen 18.20 Uhr südwestlich des Aufackers im sogenannten „Lainegraben“ - sie stießen dort auf eine leblose männliche Person. Ersten Ermittlungen zufolge ist dem ein Bergunfall vorausgegangen: Der Mann war wohl aus rund 50 Metern über steiles Waldgelände abgestürzt und in einem mit Felsen verblocktem Bachbett zu liegen gekommen.

Bergsteiger bei Oberammergau tödlich verunglückt

Die näheren Umstände des Unglücks sind nach Angaben der Oberammergauer Polizei zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht umfassend geklärt. Die Bergwanderer hatten sofort Erste Hilfe geleistet und Reanimationsmaßnahmen bis zum Eintreffen der Bergwacht Oberammergau und des Notarztes durchgeführt. Dies blieb leider erfolglos, der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Die Identität des Toten ist bislang nicht geklärt.

Identität des verstorbenen Bergsteigers bei Oberammergau ist unklar

Die Personenbeschreibung: Der Tote war etwa 70 bis 75 Jahre alt, 175 cm groß und kräftig gebaut (Körpergewicht rund 100 kg). Er hat silbergraue, fast weiße Haare, schütteres Haar am Kopf mit einem Haarkranz und trug einen silberfarbenen Vollbart. Bekleidet war der Mann mit einem roten Sweatshirt, einer langen blauen Hose und Outdoorsandalen. Er war ohne weitere Ausrüstung unterwegs, bei ihm fand sich lediglich ein Schlüsselbund (kein Fahrzeugschlüssel) mit vier Schlüsseln. An der Person wurden zwei auffällige Operationsnarben am Bauch- und Brustraum festgestellt. Diese deuten auf Operationen am Herzen hin. Die Person trägt einen Herzschrittmacher.

Hinweise im Falle des abgestürzten Bergsteigers bei Oberammergau bitte an die Polizei

Zeugen zufolge, die ihn im vorausgegangenen Aufstieg zum Gipfel des Aufackers getroffen hatten, sprach er hochdeutsch und kannte sich offenbar in dem Gebiet recht gut aus. Er sagte, dass er wenn möglich diese Runde über den Aufacker und den Abstieg über den Hebammsberg einmal in der Woche mache.

Die Ermittlungen werden von der Polizeistation Oberammergau geführt. Sachdienliche Hinweise zur Identifizierung des Toten oder zum Unfallgeschehen werden unter der Telefonnummer 08822/945 830 erbeten.

In den vergangenen Tagem kam es bereits zu mehreren tödlichen Bergunglücken. An einem Klettersteig bei Oberstdorf ist ein Mann am Sonntag tödlich verunglückt. Bei einem Ein Mann stürzte bei einer Wanderung auf die Zugspitze ab. Auf dem Weg zur Bergmesse am Frauenalp-Kreuz verstarb ein erfahrener Bergsteiger. Bei Garmisch-Partenkirchen zerschellte außerdem ein Flugzeug an einer Felswand. Ein Mann stürzte am Grünstein 150 Meter in die Tiefe - für ihn kam jede Hilfe zu spät. Da er keinen Ausweis bei sich trug, konnte er noch nicht identifiziert werden. Für eine 63-Jährige endete eine Wanderung am Stangensteig bei Grainau in den bayerischen Alpen tödlich. Ihr Ehemann musste das Unglück mitansehen.

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