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Die CSU-Polit-Prominenz feiert mit: (v.l.) Martin Bachhuber, Peter Winter, Alexander Dobrindt und Harald Kühn.
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Vater der Wiedergründung: Josef Albl (M.) wird zum Ehrenoffizier des Bataillons Werdenfels ernannt. Ihm gratulieren (v.l.) Christian Stadler, Thomas Maurer, Hans Jais und Anton Witting.
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Perfekte Kulisse für den Gottesdienst: Über 700 Mitglieder der Kompanien des Bataillons Werdenfels und zahlreiche Festgäste nehmen an der feierlichen Messe am Passionstheater teil.
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Mit Stolz tragen die Gebirgsschützen der Kompanie Oberammergau die Bataillons-Standarte beim Festzug durch den Ort.
Gebirgsschüztenkompanie Oberammergau
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Bayerns Brauchtum und Tradition bewahren

Gebirgsschützen - die Hüter der Heimat

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Sie sind das Rückgrat der Region: die Gebirgsschützenkompanien im Werdenfels-Gau. Bei herrlichem Wetter und im Beisein von vielen Gästen feierten sie zwei freudige Anlässe. Eigentlich aber mehr.

Oberammergau– Mit den zwei „Säbeln“, trat er auf die Zelt-Bühne, vor die Blaskapelle Unterammergau und tauschte seine Krücken gegen den Dirigierstab. Und schon gab Hans Jais den Takt an. Diesen Wunsch hatte der Bataillons-Kommandant an diesem besonderen Tag. Er wurde ihm erfüllt. Quasi als Geschenk. Zum 76. Geburtstag, den der Eschenloher gestern feierte – mit vielen Bekannten, Weggefährten und Würdenträgern. Und nicht nur diesen Anlass.

Perfekte Kulisse für den Gottesdienst: Über 700 Mitglieder der Kompanien des Bataillons Werdenfels und zahlreiche Festgäste nehmen an der feierlichen Messe am Passionstheater teil.

Besser hätte sein Geburtstag kaum fallen können. Auf einen Tag, der ihm am Herzen liegt – das 25-jährige Wiedergründungsjubiläum der Gebirgsschützenkompanie Oberammergau und gleichzeitig das Bataillonsfest. Über 700 Mitglieder der Kompanien und Musikkapellen aus dem Gau Werdenfels kamen in ihrer Montur ins Ammertal, zeigten Geschlossenheit und gaben ein klares Bekenntnis zum Brauchtum und zur Heimat ab.

Die CSU-Polit-Prominenz feiert mit: (v.l.) Martin Bachhuber, Peter Winter, Alexander Dobrindt und Harald Kühn.

Vor dem Passionstheater versammelten sich die Teilnehmer. Der ideale Platz für den Gottesdienst mit Dekan Thomas Gröner und die Festansprachen. Traditionsreich und verbunden mit dem christlichen Glauben. Passend zu den Gebirgsschützen. „Sie sind die Hüter der bayerischen Volkskultur und der religiösen Verwurzelung“, betonte Anton Speer. Der Landrat (Freie Wähler) blickte zurück. Auf eine lange Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Auf den Aufruf der königlich bayerischen Regierung an die Gebirgsschützen im Jahr 1805, um die Landesgrenzen und Passübergänge zu sichern. „Sie haben die Heimat mit ihrem Leben verteidigt“, sagte auch Oberammergaus Vize-Bürgermeister Eugen Huber (Mit Augenmaß). Ihre Aufgabe war damals wichtig. Sie ist es heute noch. Nur in anderer Form. Zum Beispiel beim Schutz der Würde des Lebens. Die Mitglieder „geben den Leuten in der immer schneller werdenden Welt Halt“, verdeutlichte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Nicht der einzige Politiker vor Ort. Die geballte Politprominenz ließ sich sehen – angefangen von Bürgermeistern und Gemeinderäten über die CSU-Landtagsabgeordneten Martin Bachhuber, Harald Kühn und Peter Winter sowie Florian Streibl von den Freien Wählern über deren Bundesvorsitzenden Hubert Aiwanger. Ob’s an den bevorstehenden Wahlen lag? Huber scherzte. „Ich glaube eher, dass sie stolz sind auf die Menschen und die Arbeit in den Kompanien.“

Der Weg war nicht immer leicht. Im Falle der Oberammergauer erst recht nicht. Es gab Widerstände, als es um die Wiedergründung im Jahr 1992 ging. Das Thema wurde so gut wie ausgeblendet an diesem Tag. Nur einen kurzen Kommentar konnte sich Jais nicht verkneifen, ein klares Bekenntnis zu den Kameraden.

Einer der maßgeblich zum Aufleben der Kompanie beigetragen hatte, war Josef Albl. „Beppi, du hast viel geleistet“, lobte ihn Jais. Trotz der Anfeindungen. Man nutzte den feierlichen Anlass, um dieses Engagement zu würdigen und den Hauptmann zum Ehrenoffizier des Bataillons Werdenfels zu ernennen. Das Goldene Abzeichen und einen Ehrenkrug des Landeshauptmanns gab es obendrein. Geschenke, fast wie bei einem Geburtstag.

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