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Olympia mitten in München: Auf dem Marienplatz formieren sich Menschen zu den Ringen. Foto: dpa

Olympia 2018: Gold für die Erfahrung

Garmisch-Partenkirchen - Die deutsche Bewerbung für die Winterspiele 2018 bekommt gute Noten vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Doch das allein reicht nicht.

Das IOC ist überzeugt: München mit Garmisch-Partenkirchen, Oberammergau und Schönau am Königssee „hat das Potenzial, Gastgeber erfolgreicher Olympischer Winterspiele 2018 zu sein“. Gleiches gilt für Pyeongchang in Südkorea. Annecy in Frankreich wurde dagegen vom IOC aufgefordert, das Sportstättenkonzept noch einmal zu prüfen. Alle drei Bewerber kürte das IOC am Dienstag in Lausanne offiziell zu Kandidaten für die Spiele 2018.

Wer den 67-seitigen Bericht der Arbeitsgruppe mit neun Experten studiert, der könnte zu dem Schluss kommen: München, Garmisch-Partenkirchen mit Oberammergau und Schönau am Königssee haben ganz knapp die Nase vor Pyeongchang - bei den elf Kriterien. Doch die allein sind bei der Entscheidung des IOC am 6. Juli 2011 nicht maßgeblich.

Das deutsche Konzept punktet im Vergleich mit den Mitbewerbern vor allem bei der grundsätzlichen Infrastruktur, bei der Unterbringung der olympischen Familie und bei der Erfahrung vorangegangener Sportereignisse. (matt)

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