Horst Seehofer war bereits bei der Darstellerwahl zu Gast.

Staatsempfang zur Premiere der Passionsspiele

Oberammergau - Die große bayernweite Bedeutung der Passion in Oberammergau würdigt die Bayerische Staatsregierung mit einem Staatsempfang am 15. Mai, zu dem 600 Gäste erwartet werden.

Es ist das Wochenende des Ökumenischen Kirchentages in München, und doch wird der Freistaat am 15. und 16. Mai auch nach Oberammergau blicken, wo die 41. Passionsspiele beginnen. Ministerpräsident Horst Seehofer und Bürgermeister Arno Nunn laden anlässlich der Premiere der Passion am Samstag, 15. Mai, zu einem Staatsempfang, dem rund 600 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirche beiwohnen werden. Stattfinden wird die Zeremonie in der Spielpause in einem Festzelt unmittelbar neben dem Passionstheater.

Oberammergaus Bürgermeister freut sich „über dieses besondere Signal der Politik“, auch wenn er einräumt: „Ein Empfang wäre von unserer Seite aus sowieso geplant gewesen.“ Nach kurzen Begrüßungsworten von Seehofer und Nunn und der Verköstigung der Besucher - das Catering übernimmt ein Betrieb aus Garmisch-Partenkirchen - werde der Empfang in erster Linie dem gegenseitigen Austausch und dem Gespräch dienen.

An Prominenz haben bereits verschiedene Politiker, wie Minister Ramsauer, und Schauspieler zugesagt, so Michaela May, Centa Berger und Jutta Speidel. Auch TV-Moderator Günther Jauch und Skigrößen wie Magdalena Neuner und Maria Riesch werden zur Premiere kommen. Abgesagt hat bereits die Kanzlerin Angela Merkel, „aber vielleicht kommt sie ja noch später im Sommer zu einer Aufführung“, hofft Arno Nunn. Dagegen ist bereits sicher, dass Bundespräsident Horst Köhler im August Oberammergau und der Passion einen Besuch abstatten wird.

Übrigens: Die Kosten für den Staatsempfang trägt laut Bürgermeister Nunn „zum Großteil die Gemeinde“. Ein hoher fünfstelliger Betrag sei dafür im Passions-Budget vorgesehen, wobei das Premierenfest der Mitwirkenden am Sonntag, 16. Mai, hier mitenthalten sei.

(hut)

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