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Kurz nach Mitternacht: Pkw gerät in Oberammergau in Brand - Hotelgäste müssen kurzzeitig evakuiert werden

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Von: Manuela Schauer

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Erst ein halbes Jahr alt ist der hochwertige Pkw, den die Feuerwehr löschen muss.
Erst ein halbes Jahr alt ist der hochwertige Pkw, den die Feuerwehr löschen muss. © db

Ein Schaden in Höhe von über 60.000 Euro ist in der Nacht auf Freitag bei einem Pkw-Brand in Oberammergau entstanden. Die Ursache steht noch nicht fest, die Kripo ermittelt.

Oberammergau – Einsatz kurz nach Mitternacht: Ein Pkw ist in der Nacht auf Freitag gegen 0.25 Uhr an der Oberammergauer König-Ludwig-Straße in Brand geraten und dadurch völlig zerstört worden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, ist noch unklar, die Kripo Garmisch-Partenkirchen ermittelt.

Anwohner hatten einen Knall gehört und wurden so auf das Fahrzeug aufmerksam, das auf einem Hotelparkplatz abgestellt war. Weitere Zeugen wählten den Notruf. Die örtliche Feuerwehr brachte den Vollbrand des Pkw schnell unter Kontrolle und löschte ihn komplett ab. Dennoch wurde eine vor dem Auto stehende E-Ladesäule zerstört. Der Schaden daran und an dem erst halben Jahr alten Volvo mit Verbrennermotor liegt bei rund 65 000 Euro.

Erschwerend hinzu kam, dass die 30 ehrenamtlichen Kameraden einen Großteil der Hotelgäste aus ihren Zimmern evakuieren mussten. Durch die starke Rauchbildung wurde der CO2-Grenzwert im Gebäude überschritten. Erst nach dem Lüften durften sie zurück ins Bett. Der Einsatz dauerte rund eineinhalb Stunden.

Da die Ursache bislang unklar ist, bittet die Polizei Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben können, sich bei der Kripo unter Telefon 0 88 21/91 70 zu melden.
(db)

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