Nach Festnahme: Audi-Aufsichtsrat beurlaubt offenbar Vorstandschef Stadler

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Mit schwerem Atemschutz rückte die Freiwillige Feuerwehr Oberammergau dem Lkw zu Leibe. 

Drei Stunden lang war die Straße dicht

Zwischenfall bei Oberammergau: Deshalb war die B23 gesperrt

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Ein kleiner Riss in einem Sack, große Auswirkung: Der Fahrer eines Gefahrenguttransports musste stoppen, weil er Granulat verlor. Die Feuerwehr musste kommen. 

Oberammergau – Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei ist  am Mittwoch zur Bärenhöhle bei Oberammergau ausgerückt.

Gegen 11.30 Uhr hatte der Fahrer (27) eines Gefahrguttransports aus Hohenwart, der auf der B 23 in Richtung Ettal unterwegs war, bemerkt, dass mit der Fracht seines Lkws etwas nicht stimmt. Er fuhr an dem Parkplatz gegenüber der Bärenhöhle heraus und entdeckte, dass ein Sack der Ladung, in dem sich Granulat in Form von Natriumhydroxit befand, leicht aufgerissen war und sich eine kleine Menge vom Inhalt  auf der Ladefläche verteilt hatte.

Sofort verständigte der Fahrer die Integrierte Leitstelle, die ein Großaufgebot an Kräften alarmierte, da zunächst das Ausmaß des Zwischenfalls nicht bekannt war. Das Problem: Natriumhydroxid kann bei Kontakt mit menschlicher Haut oder Augen zu gesundheitlichen Problemen führen. Die Feuerwehr konnte schließlich den kaputten Sack in einen festen Behälter umfüllen und spritzte anschließend den Lkw noch ab. Somit war keine Gefährdung mehr gegeben. Während des Einsatzes war die Bundesstraße bis 13.30 Uhr in beiden Richtungen gesperrt, der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet.

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