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Auf 280 Quadratmetern ist im Dachgeschoss des Ammertaler Hofs die neue Boulderhalle entstanden.

Ehemaliger Gasthof in Wurmansau wird wiedereröffnet

Boulderhalle im Ammertaler Hof neue Attraktion

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Wurmansau - Nach einjähriger Umbauzeit feiern Almut und Christoph Heiland in Wurmansau die Wiedereröffnung ihres Ammertaler Hofs. Das Schmuckstück ist die neue Boulderhalle.

Tourismus-Manager sind ja bekanntlich immer auf der Suche nach Attraktionen. Und freuen sich, wenn private Investoren solche schaffen. Nachdem jüngst der Kolben in Oberammergau mit Alpine Coaster, Bikepark und Kletterwald hier gleich drei neue Anziehungspunkte geschaffen hat, gibt es nunmehr ein paar Kilometer nördlich einen weiteren Besuchermagnet – eine Boulderhalle für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Der Kletter-Parcours, der sich direkt unter Dach befindet und eine maximale Höhe von 4,50 Meter aufweist, ist das Herzstück des Projekts von Almut und Christoph Heiland, die in Wurmansau den früheren Gasthof Ammertaler Hof mit neuen Leben erfüllt haben.

Im Frühjahr 2015 hat das Ehepaar das Gebäude vom Kloster Ettal gekauft und ab Herbst in großem Stil umgebaut und teilweise entkernt. Noch ist nicht alles fertig – was auch an der derzeit guten Auftragslage der Handwerker liegt – doch der Termin für die offizielle Wiedereröffnung steht bereits: Samstag, 22. Oktober. Nach der kirchlichen Weihe durch Pfarrer Rudolf Scherer (10 Uhr) hat die Bevölkerung den ganzen Tag über Gelegenheit, den neuen Treffpunkt für Jung und Alt in Wurmansau zu inspizieren.

Die Heilands haben ein attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt: Als Hauptattraktion und Ehrengast hat sich Extrem-Kletterer Stefan Glowacz angekündigt, mit dem Christoph Heiland früher auch geklettert ist. Ebenfalls mit von der Partie ist Charly Wehrle, früherer Wirt der Oberreintalhütte im Wettersteingebirge. Und schließlich zeigt der einheimische Quirin Herterich seine Balancekünste auf einer Highline vom Giebel des Ammertaler Hofs zu einem Baum in rund 30 Metern Entfernung.

In Betrieb ist seit einigen Wochen die Boulderhalle („Ammerrock“), die vor allem bei Jugendlichen aus der Region sehr guten Anklang findet. „Die Leute kommen bis von Garmisch-Partenkirchen und Füssen“, weiß Christoph Heiland, der sich mit seiner Frau darüber freut, dass die intensive Umbauphase jetzt weitgehend abgeschlossen ist. Entstanden sind sechs einfache Fremdenzimmer „für den schmalen Geldbeutel“, ein gemütliches Bistro mit einer kleinen, aber feinen Speisekarte, eine neugestaltete Terrasse mit bequemen Sitzgelegenheiten und drei Wohnmobilplätze. Zu tun gibt’s noch einiges, wie etwa die Fertigstellung von Büro-Räumen und ein Biergarten. Almut Heiland blickt schon mal voraus: „Wir wollten ein Stück Heimat gestalten, das haben wir ganz gut hinbekommen.“

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