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Das Tier ist qualvoll an seinen Verletzungen verendet.

Es hatte keine Chance

Schlimm zugerichtetes Hirschkalb stirbt qualvoll: Tierschützer haben schrecklichen Verdacht

Einen grausamen Tod musste ein Rotwildkalb in der Nähe von Oberau erleiden: Das Tier wurde offenbar gejagt und verletzt. Tierschützer haben einen besorgniserregenden Verdacht.

  • Ein Hirschkalb wurde tot nahe dem Skilift Oberau aufgefunden.
  • Offenbar wurde es gejagt und ihm Verletzungen zugefügt.
  • Daraus ergibt sich ein schlimmer Verdacht.

Oberau – Ob ein oder mehrere Hunde das junge Tier zur Strecke gebracht haben, das könne man nicht mit Bestimmtheit sagen, erklärt die Vorsitzende des Tierschutzvereins in Garmisch-Partenkirchen, Tessy Lödermann.

Am Mittwoch ist das Rotwildkalb in der Nähe des Skilifts in Oberau gefunden worden. Der Jagdberechtigte wurde daraufhin verständigt, um das gerissene Tier zu begutachten und abzuholen.

Hirschkalb gerissen: Hunde dürfen laut Gesetz erschossen werden, wenn sie im Wald wildern

Der aktuelle Vorfall zeige wieder einmal deutlich, dass Hundehalter Verantwortung übernehmen und ihre Vierbeiner anleinen müssen, wenn diese einen Jagdtrieb aufweisen. „Das Hirschkalb hat massiv gelitten“, sagt Lödermann. Das Tierschutzgesetz gelte für alle Tiere und nicht nur für unsere Haustiere, betont sie und verweist auf das Bayerische Jagdgesetz. Nach Artikel 42 darf ein Hund, der ein Stück Wild hetzt, anfällt oder reißt, im Zuge des Jagdschutzes erschossen werden. 

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„In unserem Landkreis halten sich die Jäger dankenswerter Weise absolut zurück. Mir ist seit Jahren kein Fall, bei dem ein Hund erschossen wurde, bekannt.“ Damit dies auch in Zukunft so bleibt, ermahnt Lödermann alle Hundebesitzer dazu, ihre Tiere nicht unbeaufsichtigt in Wäldern laufen zu lassen.  red

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Video: Bayerisches Jagdgesetz - abschreckend für Hundebesitzer

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