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Es geht voran: Am Südportal entstehen Gebäude für den Tunnelbetrieb. 

Startschuss für den Innenausbau

Tunnel Oberau: Das passiert derzeit auf der Baustelle

Innerhalb und außerhalb des Oberauer Tunnels rührt sich weiter etwas. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan. Am Nord- und Südportal haben die Vorbereitungen für den Bau der Betriebsgebäude begonnen.

Oberau – Kurz vor Weihnachten herrschte Feierstimmung. Denn der Durchbruch für die Oströhre des Oberauer Tunnels war geschafft. Ein weiterer Meilenstein bei diesem Megaprojekt, nachdem bereits im November an der Weströhre Vollzug gemeldet werden konnte.

Nun geht es Schritt für Schritt weiter. Die Firma Marti hat kürzlich in der Weströhre angefangen, die Innenschale zu betonieren. Das ist quasi der Startschuss für den Ausbau des Tunnels. „Wir möchten 20 Meter am Tag schaffen“, sagt Projektleiter Karsten Läufer. Bei einer Strecke von insgesamt 5600 Metern wird das Prozedere schätzungsweise zehn bis zwölf Monate dauern. Das Personal ist mit der Innenschale von Montag bis Samstag zwischen 6 Uhr und mindestens 22 Uhr beschäftigt. Auch im Gießenbachtal passiert etwas: Dort gehen die Ausbrucharbeiten für die Strosse und Sohle über die Bühne.

Bis Mai, so schätzt Läufer, wird der Vortrieb abgeschlossen sein. Einige Meter fehlen noch. „Wir werden also weiter sprengen, baggern und fräsen müssen.“

Am Süd- und Nordportal haben unterdessen die Arbeiten für die Betriebsgebäude begonnen, die für den Tunnel Oberau nötig sind. „In den nächsten Wochen werden die Baugruben gesichert und ausgehoben“, erläutert Karin Unkrig von der Pressestelle der Autobahndirektion Südbayern. Anschließend geht es mit den Rohbauarbeiten los. Ab Mai kommen dann noch Projekte hinzu. Dann soll ein Überführungsbauwerk für die Anschlussstelle Oberau Süd entstehen sowie ein Regenrückhaltebecken. „Wir liegen insgesamt gut im Zeitplan“, betont die Sprecherin der Autobahndirektion.

Roland Lory

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