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Kein Schmuckstück: Der Oberauer Dorfplatz soll mit Obstbäumen und Bänken schöner gestaltet werden.

Planzen verschönern das Ortsbild

Obstbäume für den Dorfplatz

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Oberau - Ein paar Pflanzen machen für Angelika Allinger-Rank oft den Unterschied. Mit solch’ einfachen Mitteln sollten ihrer Meinung nach auch drei Plätze im Oberauer Ortsbereich umgestaltet werden. Ein Ansinnen, das im Gemeinderat positiv aufgenommen wurde.

Der Gartenbauverein macht’s vor. Mit einfachen Mitteln verschönert er das Oberauer Ortsbild. „Mit ihrer Tulpenpflanzaktion haben die Mitglieder schon jetzt den Frühling erblühen lassen“, lobt Angelika Allinger-Rank. Dieses Engagement inspirierte die SPD-Gemeinderätin, öffentliche Plätze in ihrem Heimatdorf genauer unter die Lupe zu nehmen (wir berichteten). Ihre Anträge stießen bei den übrigen Bürgervertretern auf offene Ohren.

Der Dorfplatz – bisher nur eine schmucklose Wiese – ist einer der Punkte, die Allinger-Rank auf ihrer Liste hat. Ihr sei zwar bewusst, dass dieser Bereich auch im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Kurparks auf der Agenda steht, räumte sie ein. „Bis das so weit ist, könnte man ihn aber schöner gestalten.“ Eine Blumenwiese sei eine Möglichkeit. Aber auch der Vorschlag von Bürgermeister Peter Imminger (CSU), Obstbäume zu pflanzen und doch Bänke aufzustellen, habe sie überzeugt.

Mit diesen Ideen konnte sich Georg Mayr (Freie Wähler) derweil überhaupt nicht anfreunden. „Wenn wir auf dem Dorfplatz wieder ein Fest mit einem großen Zelt haben, wie zuletzt von der Feuerwehr, dann wird’s problematisch.“ Daher plädierte er dafür, das Areal freizuhalten, zumal derartige Anlässe an einem zentralen Ort stattfinden sollten. Ein Argument, das Allinger-Rank so nicht stehen lassen wollte. Sie erinnerte an die Feierlichkeiten zum Tunnel-Spatenstich, für die auf der geteerten Fläche am Trachtenheim ein Zelt aufgestellt worden war. „Das war doch ideal“, meinte sie.

Unabhängig davon schlug Philipp Lederer (CSU) vor, auch an junge Gäste und Einheimische zu denken. „Die Damen aus der Tourist-Info haben vorgeschlagen, eine Tischtennisplatte aufzustellen“, berichtete er. Die sei auch am Dorfplatz vorstellbar. Eine Anregung, die Imminger gerne aufnahm. Mit 13:2-Stimmen beschloss das Gremium, ein Konzept für die Neugestaltung mit Obstbäumen, Bänken und möglicherweise einer Tischtennisplatte in Auftrag zu geben.

Was die Gemeinde bereits im Blick hat, ist der kleine Park an der Ecke Höfele-/Mühlstraße. Nachdem der Umbau des Wehrs durch die Firma Zwerger mittlerweile abgeschlossen ist, steht dem Bürgermeister zufolge noch Ende April ein Ortstermin an, um die Details für die künftige Bepflanzung auf deren Kosten auszumachen. Ein Vorgehen, das der Gemeinderat einstimmig absegnete.

Das galt auch für die Maßnahmen am Bahnhofsplatz, der bei Zugreisenden und Pendlern derzeit überhaupt keinen schönen Eindruck hinterlässt. Zum einen sei die Rückansicht des Biergartens bislang wenig ansprechend, kritisierte Allinger-Rank. Zum anderen stellte sie sich Pflanzkübel vor, um das Areal bis zur tatsächlichen Umgestaltung im Zuge des B 2-Rückbaus „etwas ansehnlicher zu machen“. Für beides hatten ihre Gemeinderatskollegen Verständnis. Um die Beflanzung wolle man sich gleich kümmern, versprach Imminger. Zudem werde er das Gespräch mit Biergarten-Betreiber, der Familie Schotten, suchen und ihnen Josef Bobingers (CSU) Idee unterbreiten. Der hatte vorgeschlagen, den Palettenzaun, der künftig den Anblick verbessern wird, mit einer Plane – vorzugsweise mit einem Bergpanorama – zu verschönern. „An Gerüsten schaut das richtig gut aus."

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