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Schwieriger Einsatzort: Jetzt ist klar, was die Ursache für das Feuer im Bergwald war. 

Rauchsäule weithin sichtbar

Bergwald in Flammen: Jetzt ist Ursache für Brand an Ostern klar - mehr als 100 Retter im Einsatz

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Ein Großeinsatz forderte bis zu 150 Einsatzkräfte rund um Ohlstadt. Ein Bergwald stand am Ostersonntag in Flammen. Jetzt ist die Ursache des Feuers klar.

Update vom 22. April, 18 Uhr: Ostersonntag, bestes Frühlingswetter. Die Menschen sitzen draußen im Freien, besuchen Verwandte und Freunde, um mit ihnen über Gott und die Welt zu plaudern. Für die Kräfte diverser Freiwilliger Feuerwehren ist es allerdings um kurz nach 14 Uhr mit der Feiertagsruhe vorbei. Denn zahlreiche Bürger aus Ohlstadt, Murnau und Umgebung melden eine starke Rauchentwicklung aus dem Bergwald um den so genannten Berl-Stein beziehungsweise um die Wankhütte (rund 1456 Meter Höhe) in Richtung Heimgarten. Die Integrierte Leitstelle alarmiert die Feuerwehren. 

Bergwald steht bei Ohlstadt in Flammen: An die 150 Rettungskräfte im Einsatz

Das Problem: „Mit normalen Feuerwehrfahrzeugen ist man da nicht hingekommen“, teilt Ohlstadts Kommandant Christoph Gratz mit. Deshalb und weil Löschversuche der Feuerwehr Ohlstadt mit Feuerpatschen nicht erfolgversprechend waren, fordert die Polizeiinspektion (PI) Murnau zwei Polizeihubschrauber an. Diese spüren mittels Wärmebildkamera insgesamt vier Stunden lang die Glutnester auf und löschen sie. Zudem wird mit Traktoren und Unimogs Wasser auf den Berg gefahren. Von den umliegenden Feuerwehren und der Bergwacht sind laut PI Murnau rund 100 Kräfte, teilweise mit Spezialgerät, im Einsatz. Kommandant Gratz schätzt sogar, dass zu Spitzenzeiten 150 Helfer vor Ort waren. 

Feuer breitete sich im extrem trockenen Gelände auch unterirdisch aus: Ursache jetzt klar

Auslöser des Brandes war ein nicht ordnungsgemäß gelöschtes Osterfeuer vom Vorabend. An der Stelle werden seit Jahrzehnten welche entzündet. Das Feuer wurde trotz Waldbrandstufe 4 von einem 31-jährigen Ohlstädter angemeldet und entfacht. Es breitete sich in dem extrem trockenen und steilen Gelände auch unterirdisch aus. Die Ermittlungen der PI Murnau ergeben zudem, dass in dem Feuer auch Autoreifen verbrannt worden waren. Der Feuerwehreinsatz ist um 19.25 Uhr zu Ende. „Es war keine Brandwache notwendig“, sagt Gratz. Alles in allem brannten mehr als 1000 Quadratmeter Bergwald. Der Schaden: rund 1500 Euro. Besitzer ist ein 59-jähriger Ohlstädter. Denjenigen, der das Osterfeuer angemeldet hatte, erwartet ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung. Wegen anhaltend hoher Waldbrandgefahr hatte die Regierung von Oberbayern für die Ostertage, wie berichtet, die Luftbeobachtung angeordnet.

Erstmeldung - Bergwald bei Ohlstadt in Flammen: Über 100 Einsatzkräfte kämpfen gegen Brand

Ohlstadt - Der Waldbrand wurde gegen 14.30 Uhr entdeckt. Die riesige Rauchsäule wies den Einsatzkräften schnell den Weg.

Über einem Berghang in der Nähe des Gipfels Heimgarten über dem Walchensee stieg sie empor. Ein Großeinsatz wurde gestartet. Acht Feuerwehren und über 100 Einsatzkräfte rückten nach ersten Angaben vom Einsatzort an und bekämpften über Stunden die Flammen und Glutnester, die sich bereits auf rund 1000 Quadratmetern steilem Hanggelände ausgebreitet hatten.

Waldbrand bei Ohlstadt: 1000 Quadratmeter in Flammen

Die Bergwacht rückte zur Unterstützung an, um die Einsatzkräfte abzusichern.

Waldbrand am Heimgarten über Ohlstadt - die Bilder vom Einsatz

Das Problem dabei: Durch die Lage hatten normale Feuerwehrfahrzeuge keine Chance, überhaupt in die Nähe des Brands zu gelangen. Nur sehr geländegängige Fahrzeuge kamen über die Waldwege hinauf.

Die Anfahrt aus der Dorfmitte dauerte rund 15 Minuten. Mit Traktoren und Unimogs wurde das Löschwasser auf den Berg gefahren.

Die Einsatzkräfte mussten Höchstleistungen erbringen. Die Löscharbeiten und Nachlöscharbeiten dauern wohl noch bis in die Nacht.

Die Brandursache wird noch ermittelt.

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kmm/Bartl

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