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Die Stoaheber bereiten sich auf die Maschkerakaudi vor: (v. l.) Die beiden Beisitzer Robert Tosch und Markus Bader mit dem Ersten Vorsitzenden Florian Poschenrieder, seinem Stellvertreter Georg Glaßner, Zeugwart Florian Schablitzky sowie den Beisitzern Franz Vöglein und Willi Glaßner. 

Vorbereitungen in vollem Gange

Gaudiwurm Ohlstadt: Maschkera übernehmen das Dorf

„Wir stehen für ein freies Gebirgsdorf, das jegliche Grenzen überschreitet“, sagt Willi Glaßner vom Ohlstädter Stoaheberverein über den bevorstehenden Maschkerazug. Am Sonntag, 26. Februar, um 14 Uhr zieht sich der landkreisweit größte Gaudiwurm unter dem Motto: „Grenzenlose Maschkeragaudi“ durch den Ort.

Ohlstadt –  Seit 1981 wird die Veranstaltung im zweijährigen Turnus von den Stoahebern organisiert und hat sich mit mehreren tausend Besuchern in den vergangenen Jahren zum regelrechten Publikumsmagneten entwickelt. Beim letzten Spektakel im Jahr 2015 wurden rund 5000 Zuschauer gezählt. „Es ist uns wichtig, diese Tradition aufrecht zu erhalten“, sagt der Erste Vereinsvorsitzende Florian Poschenrieder, „denn einmal im Jahr sollte man richtig ausgelassen feiern dürfen.“ Damit das auch heuer wieder gelingt, sind die Vorbereitungen in vollem Gange. Rund 120 Personen sind an der Organisation beteiligt. „Dahinter steckt ein unglaublicher Kraftakt, aber wir machen das gerne“, betont Poschenrieder.

    So wurde ein großes Bierzelt angeschafft, in dem 1500 Mann unterkommen. Passend dazu haben die Stoaheber eine 40 Meter lange Bar gezimmert. „Wir sind auf den Ansturm bestens vorbereitet“, meint Glaßner. Los geht es schon um 10 Uhr beim Frühschoppen im Bierzelt, das neben dem Schwimmbad steht. Der Startschuss für den Gaudiwurm erfolgt schließlich um 14 Uhr am Rathausplatz. Ab 16 Uhr sind alle ins Bierzelt eingeladen, wo für das leibliche Wohl bestens gesorgt ist. Das musikalische Rahmenprogramm bieten die Isartaler Spitzbuam. Der Eintritt ist frei. Da der Festzug bei jedem Wetter stattfindet, hoffen die Organisatoren auf günstige Bedingungen. Der Erste Vorsitzende ist an dieser Stelle zuversichtlich: „Wir ziehen das auf jeden Fall durch und haben eine Riesengaudi.“

    Was genau die Zuschauer erwarten wird, wollen die Stoaheber nicht im Detail verraten. Fest steht, dass wieder Pleiten, Pech und Pannen sowohl auf lokaler als auch internationaler Ebene thematisiert werden. Unter anderem werden Szenen von Ohlstadts historischer Bobbahn nachgespielt. Und auch die fragwürdige Funktionsfähigkeit einer regionalen Ampelanlage soll aufs Korn genommen werden. Dafür sorgen etliche Themenwagen und Fußgruppen, die für das Faschingsspektakel zum Teil von weit her anreisen. Begleitet wird das Ganze von einem Dutzend Musikkapellen. „Jeder kann mitmachen. Es gibt keine Teilnahmebedingungen“, so Poschenrieder. Die Anmeldung erfolgt bis spätestens Freitag, 24. Februar, unter Telefon: 0 88 41/67 63 33.

Constanze Wilz

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