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Insgesamt 19 Wohnungen sollen im ehemaligen Alpenhotel in Ohlstadt entstehen.

Kritik von NLO-Gemeinderat

Klinikums-Wohnungen im Alpenhotel Ohlstadt: Debatte über Stellplätze

Wo einst Touristen nächtigten, soll künftig Personal des Klinikums Garmisch-Partenkirchen wohnen. Der Gemeinderat Ohlstadt befürwortete jetzt den Umbau des Alpenhotels. Ein kritischer Einwand kam von Thomas Guggemoos (NLO).

Ohlstadt – Für den Tourismusort Ohlstadt war es ein Schlag, dass das Alpenhotel schloss. Für das Klinikum Garmisch-Partenkirchen tat sich hingegen eine Möglichkeit auf, Mitarbeiter-Wohnungen zu schaffen. Das Projekt geht seinen Weg. Der Gemeinderat hatte jetzt den Bauantrag vorliegen. Kilian Härtle vom Architekturbüro Höldrich (München und Garmisch-Partenkirchen) stellte dem Gremium vor, was alles geplant ist.

Das Klinikum will 19 Wohnungen mit einer Durchschnittsgröße von 59 Quadratmetern realisieren. „Wir haben relativ lang getüftelt“, berichtete Härtle. Die Immobilie hatte bislang diverse Vor- und Anbauten. „Wir wollen das bereinigen, dass das äußerliche Erscheinungsbild klarer wird.“ Der alpenländische Stil soll aber beibehalten werden. Größte Änderung wird sein, dass künftig zwei Satteldachbauten mit einem Flachdachgebäude verbunden werden. Die ganze Anlage soll auch energetisch saniert werden. „Eine runde Sache für alle“, fasste Härtle zusammen.

Ein kritischer Einwand kam von Thomas Guggemoos (NLO) – wegen der Stellplätze. 25 Stück sind geplant. Guggemoos bezweifelte, dass sie für 19 Wohnungen ausreichen. „Ich sehe da ein Problem auf uns zukommen.“

Bürgermeister Christian Scheuerer (parteifrei) wollte da grundsätzlich nicht wiedersprechen. Doch das Grundstück am Alpenhof könne man nicht größer machen, eine Tiefgarage hält er für unrealistisch. Die Vorgaben sind Scheuerer zufolge eingehalten. „Wir hätten andere machen können“, entgegnete Guggemoos. „Wir haben versäumt, das zu regeln. Das müssen wir jetzt ausbaden.“ 

Sein Fraktionskollege Peter Steigenberger zeigte sich dagegen „glücklich“ mit der angestrebten Lösung. „Wir können froh sein über diese Nachnutzung.“ Im gleichen Sinne äußerte sich Rathauschef Scheuerer: „Das ist für uns eine ganz tolle Sache.“ Es sei zwar schade, dass es mit einer touristischen Nachnutzung nicht geklappt hat. „Aber wir haben einen starken Partner in Form des Klinikums Garmisch-Partenkirchen.“ Der Kaufmännische Direktor Frank Niederbühl war eigens in die Sitzung gekommen.

Am Ende stimmte der Gemeinderat dem Umbau zu. Nur Guggemoos votierte dagegen. Die Volksvertreter hatten das Thema bereits 2018 auf dem Tisch. 

Roland Lory 

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