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Olympia 2018: Über 90 Prozent der Grundstücke sollen gesichert sein

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Gesprächspartner: Bürgermeister Thomas Schmid (weiße Jacke) im Kreise der Evaluierungskommission. Foto: Sehr
Gesprächspartner: Bürgermeister Thomas Schmid (weiße Jacke) im Kreise der Evaluierungskommission. Foto: Sehr

Garmisch-Partenkirchen - Für die Prüfer des Internationalen Olympischen Komitees wollte es der Bürgermeister ganz genau wissen. Daher hat Thomas Schmid (CSB) ausrechnen lassen, wie hoch der Anteil an gesicherten Grundstücken für Winterspiele im Jahr 2018 exakt ist.

„Wir haben ja immer von etwa 95 Prozent gesprochen“, sagt Schmid. Tatsächlich seien es 93 Prozent. „Ich habe den Eindruck, das hat die Evaluierungskommission beruhigt“, meint er. Die Mitglieder der Kommission hatten in der vergangenen Woche die deutsche Bewerbung geprüft.

Von den noch offenen sieben Prozent an Grundstücken gibt es eines, „das ganz wichtig ist“, räumt Schmid ein: jenes im Zielbereich der Kandahar-Abfahrt, das vor der Ski-WM der Grund für einen schlagzeilenträchtigen Streit war. Auf der einen Seite stand der Besitzer, der Gegenleistungen haben wollte, wenn er schon sein Land hergibt; auf der anderen Seite agierte die Gemeinde-Verwaltung, die - entgegen aller Versicherungen des damals noch amtierenden Staatskanzleichefs Siegfried Schneider (CSU) - ein Enteignungsverfahren einleitete.

Bei einem Vier-Augen-Gespräch soll Schneider schließlich die Einigung gelungen sein. (matt)

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