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Die olympischen Ringe: Befürworter und Gegner einer Bewerbung für die Winterspiele 2022 in München und Garmisch-Partenkirchen bringen sich in Position.

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Olympia 2022: Der Schlagabtausch beginnt

Garmisch-Partenkirchen - Es gärt. Bei den Befürwortern einer zweiten Bewerbung von München und Garmisch-Partenkirchen für Olympia 2022 genauso wie bei den Gegnern. Zumeist gärt es im Verborgenen, doch ab und an kommt es auch ans Tageslicht. Wie am Sonntag.

Die Reaktionen ließen am Sonntag nicht lange auf sich warten, als das Ergebnis eines Volksentscheides in der Schweiz bekannt wurde. Fast 53 Prozent der Wähler im Kanton Graubünden hat sich gegen eine Bewerbung für die Winterspiele 2022 ausgesprochen. Würde Deutschland kandidieren, gäbe es nach dem Rückzug der USA nun noch einen Konkurrenten weniger.

Dagegen sagt der Generalsekretär des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Michael Vesper, die Konkurrenz-Situation beim Rennen um die Spiele 2022 habe sich durch das Nein der Schweiz jetzt „erheblich entspannt“. Dies werde bei der Entscheidung des DOSB über einen zweiten Anlauf Münchens und Garmisch-Partenkirchens „positiv Berücksichtigung finden“.

Im Falle einer zweiten Kandidatur kündigt NOlympia in Garmisch-Partenkirchen mit seinen Verbündeten in München an, alles zu tun, um den Ort „vor dieser überzogenen Veranstaltung zu bewahren“, kündigt Doering an. Bei einem ersten Bürgerentscheid 2011 war die Initiative gescheitert. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) strebt einen Bürgerentscheid zu einer zweiten Bewerbung am 10. November und damit nach der Landtags- und der Bundestagswahl an. Am gleichen Tag könnte eine Abstimmung in Garmisch-Partenkirchen stattfinden.

Bisher gibt es keine offiziellen Bewerber für 2022. Interesse signalisieren Krakau in Polen, Barcelona in Spanien, Lwiw in der Ukraine und Oslo in Norwegen.

matt / sid

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