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Dieser Christus in der Pfarrkirche St. Peter und Paul dient als Vorlage für das neue Emblem der Passion 2020.

Reiseveranstalter drängen auf Verkaufsbeginn für Arrangements

Passion 2020: Startschuss auf der ITB in Berlin

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In der Vorbereitung auf die Passionsspiele 2020 in Oberammergau steht ein weiterer wichtiger Termin - in Berlin.

Oberammergau – Fünf Kontinente, 187 Länder, 1000 Top-Einkäufer, 120 000 Fachbesucher, 26 Hallen und sieben Milliarden Euro Umsatz: Die ITB Berlin ist nicht nur die Hauptmesse der weltweiten Reisebranche, sondern auch die führende Business-Plattform für das globale touristische Angebot. Wer auf dem großen Reisemarkt ein Wörtchen mitreden will, für den ist die Teilnahme an der ITB eine Pflichtveranstaltung. In diesem Jahr läuft die Fachmesse vom 8. bis 12. März in der Bundeshauptstadt.

Auch bei Oberammergaus Werkleiter Walter Rutz ist dieser Termin seit Wochen im Kalender rot angestrichen, denn bei der ITB beginnt der offizielle Verkauf der Arrangements für die Passionsspiele 2020. Im Fokus stehen die nationalen und internationalen Reiseveranstalter, denen man das weltbekannte Gelübdespiel schmackhaft machen will. Vor Ort in Berlin sind neben Rutz noch Bürgermeister Arno Nunn, Spielleiter Christian Stückl, Pressesprecher Frederik Mayet sowie Gerhard Griebler, Vorstand der AOVO Touristik AG, von der die nächsten Passionsspiele vermarktet werden.

Am 9. März ist am Oberammergau-Stand der ITB eine eigene Pressekonferenz für Wiederverkäufer geplant, bei der sich die Verantwortlichen präsentieren wollen. Dazu Frederik Mayet: „Wir sind gegenüber 2010 ein halbes Jahr früher dran, und das ist auch gut so. Man spürt, dass unsere Partner auf einen Verkaufsstart für die Arrangements drängen.“ Bei den Reiseveranstaltern handelt es sich um so bekannte Unternehmen wie Globus, Trafalgar Tours, Tauck und Colette Reisen.

Treffen mit Briten am Aschermittwoch

Ein weiterer wichtiger PR-Termin steht für die Oberammergauer Delegation bereits eine Woche früher auf dem Programm: Am Aschermittwoch, 1. März, treffen Rutz & Co. in London die wichtigsten englischen Reiseveranstalter, um deren Interesse an der Passion 2020 auszuloten. Pressesprecher Mayet erwartet mit einer gewissen Spannung, wie sich die Briten nach dem „Brexit“ verhalten werden, sprich ob an Passions-Arrangements Interesse besteht „oder ob wir mit Überraschungen rechnen müssen“.

In trockenen Tüchern sind bereits Schriftzug, Logo und Markenzeichen für die Passion. Als Bild mit hohem Wiedererkennungswert ausgewählt wurde ein Kreuz mit Christus-Figur, das auf der Empore der katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul angebracht ist. „Es handelt sich hier um eine Weiterentwicklung des Logos von 2010, für die der Münchner Graphiker Otto Dzemla verantwortlich zeichnet“, erläutert Frederik Mayet. Um eine perfekte Vorlage zu erreichen, musste eigens vom Bauhof das Kreuz in der Pfarrkirche abgenommen und ins Kleine Theater gebracht werden. Dort setzte die Profi-Fotografin Gabriela Neeb mit hohem Aufwand den Gekreuzigten ins rechte Licht.

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