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Hoher Besuch: Kardinal Marx kommt nach Garmisch-Partenkirchen. 

58. Sternsingeraktion für das Erzbistum

Hoher Besuch in Partenkirchen: Kardinal Marx entsendet Sternsinger

Garmisch-Partenkirchen - Hoher Besuch in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt: Kardinal Reinhard Marx schickt von Garmisch-Partenkirchen die Sternsinger der Diözese München und Freising auf den Weg, um „20 C+M+B 16“ an die Haustüren zu schreiben.

Im Ortsteil Partenkirchen wird’s am Mittwoch, 30. Dezember,  von gekrönten Häuptern, von Königinnen und Königen in festlichen, gold- und silbergezierten Gewändern nur so wimmeln. Und damit nicht genug wird sich an ihrer Spitze kein Geringerer als der Münchner Kardinal Reinhard Marx befinden. Der sendet in Partenkirchen die „Royals“ aus ins ganze Land. Nicht wundern: Aus ganz Oberbayern, genauer, der gesamten Erzdiözese München und Freising kommen nämlich an die 300 junge Sternsinger aus den 635 Pfarrverbänden der Diözese diesmal ins Werdenfelser Land. Dort findet morgen um 11.30 Uhr die Aussendung der 58. Sternsingeraktion für das Erzbistum statt, die jedes Jahr an einem anderen Ort ihren Ausgang nimmt.

Sie ist Teil der „Aktion Dreikönigssingen“, die 2016 unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein, Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“ steht. Seit 1959 ist sie die deutschlandweit größte Aktion von Kindern für Kinder. Jedes Jahr sind allein im Erzbistum München und Freising mehr als 20 000 junge Leute von Haus zu Haus unterwegs, singen, sammeln Spenden und schreiben den Segen „20 C+M+B 16“ an die Haustüren, der für „Christus mansionem benedicat“ steht, „Christus segne dieses Haus“. Bei der zurückliegenden Aktion am Jahresbeginn 2015 sammelten die Sternsinger im Erzbistum mit 625 Gruppen rund 2,7 Millionen Euro. Bundesweit waren es gar 45,5 Millionen. Mit diesen Mitteln fördert die „Aktion Dreikönigssingen“ weltweit Projekte in den Bereichen Pastoral, Bildung, Gesundheit, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

„Ich freue mich schon jetzt auf viele begeisterte Sternsingerinnen und Sternsinger in unserer Kirche“, sagt Dekan Andreas Lackermeier, „und auf den Eröffnungsgottesdienst, den Kardinal Marx mit einigen hundert Buben und Mädchen in unserer Pfarrkirche feiern wird.“ Im weiteren Verlauf, berichtet die Partenkirchner Gemeindereferentin Susanne Weber, „marschieren dann alle in ihren festlichen Gewändern mit Kronen und Sternen gemeinsam zum Rathaus, wo schließlich eine Partenkirchner Gruppe in Gegenwart von Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer (SPD) unseren Segensspruch an die Rathaustür schreibt und dazu singen wird“.

„Bereits 2003 hat übrigens diese diözesane Aussendung im Ort stattgefunden“, erinnert sich Pfarrer Lackermeier, seinerzeit in Garmisch. Nach dem offiziellen Teil haben dann die vielen Kinder, die bis aus Traunstein und der Region Freising kommen und samt Begleitung an die 500 Personen sind, auch Entspannung verdient: Sie ziehen in die St.-Irmengard-Schule, essen dort zu Mittag. Für den Nachmittag haben Susanne Weber und ihre Mitarbeiter ein Programm mit viel Spaß vorbereitet: Spiele und Quiz, Basteln und ein Trommel-Workshop sind vorgesehen, ehe es schließlich gegen 16 Uhr wieder zurück in die Heimatorte geht.

Schlusspunkt der diesjährigen Sternsinger-Aktion ist dann am 5. Januar der traditionelle Empfang im Bundeskanzleramt, bei dem die Erzdiözese diesmal durch eine Gruppe des Pfarrverbands Weyarn vertreten sein wird.

Wolfgang Kaiser

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