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Für einen guten Zweck musiziert das Polizeiorchester Bayern am 29. Mai in der Mittenwalder Pfarrkirche.

Musiker begleiteten schon Festgottesdienst bei G7

Polizeiorchester Bayern gibt Benefizkonzert in Mittenwald

Mittenwald - "Klangmonumente" - unter diesem Motto steht das Benefizkonzert des Polizeiorchester Bayern am 29. Mai. Der Erlös soll den katholischen Kindergärten in Mittenwald sowie dem Verein zur Förderung des Rettungs- und Notarztdienstes zugute kommen. 

Was war das für ein Aufgebot im vergangenen Jahr, als mehr als 17 000 Polizisten das Treffen der sieben mächtigsten Menschen der Welt im Schlosshotel Elmau sicherten! Bunte, von Kindern selbst gebastelte Schilder verabschiedeten am Ende viele Beamte, und zahlreiche Isartaler lobten das Miteinander – die Polizei war schließlich für mehrere Wochen allgegenwärtig. Jetzt kommt die musikalische Abordnung ins Obere Isartal zurück: Das Polizeiorchester Bayern und die Alpenwelt Karwendel laden für Sonntag, 29. Mai, zu einem Benefizkonzert in der Kirche St. Peter und Paul in Mittenwald ein. Der Erlös kommt den katholischen Kindergärten im Ort sowie dem Verein zur Förderung von Rettungs- und Notarztdiensten im Oberen Isartal zugute.

Für das positive Bild der Exekutive im Freistaat ist das Orchester mitverantwortlich, wie Chefdirigent Professor Johann Mösenbichler versichert. „Unsere Arbeit trägt zur Imagepflege und Bürgernähe bei“. Durch Benefizkonzerte in Kooperation mit Gemeinden, Stiftungen und Vereinen inner- und außerhalb der Landesgrenzen sowie Auftritten in Funk und Fernsehen leiste das Polizeiorchester „einen wichtigen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit der Polizei“.

So haben die 45 Musiker bereits den Festgottesdienst zum G7-Gipfel begleitet und konnten dort das Isartal kennen lernen. „Da knüpften wir auch die Kontakte, um in Mittenwald spielen zu können“, sagt der Professor, der seit zehn Jahren das Orchester leitet.

Diesmal läuft der festliche Konzertabend unter dem Motto „Klangmonumente“. Auf das Publikum warten Werke von Alfred Reed, John Mackex und Rolf Rudin. Hauptwerk ist die Symphonie „funèbre et triomphale“ von Hector Berlioz, eine der ersten Symphonien für Blasorchester.

Die Wurzeln des Polizeiorchesters hingegen gehen auf den 12. November 1951 zurück, als ein Musikzug der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Rebdorf bei Eichstätt gegründet wurde. Seit 1954 hat es nun in München seinen Sitz. Als „echte“ Polizisten sind aber nur noch drei tätig. „Um die künstlerische und musikalische Qualität sowie ein umfangreiches Repertoire mit besonderen Arrangements und Kompositionen zu erreichen, werden bei uns ausschließlich nur mehr studierte Musiker aufgenommen.“ Gute Voraussetzungen für einen hochkarätigen Abend.

Das Konzert

beginnt am Sonntag, 29. Mai, um 19 Uhr in der Kirche St.Peter und Paul in Mittenwald. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Josef Hornsteiner

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