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Rasen unbespielbar: FC Bayern kommt nicht nach Garmisch-Partenkirchen

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So sieht es derzeit im Olympia-Skistadion von Garmisch-Partenkirchen aus. Fußballspielen ist unmöglich.  Foto: Sehr
So sieht es derzeit im Olympia-Skistadion von Garmisch-Partenkirchen aus. Fußballspielen ist unmöglich. Foto: Sehr

Garmisch-Partenkirchen - Die Paulaner-Brauerei hat seinen Cup des Südens in Garmisch-Partenkirchen abgesagt. Der FC Bayern tritt nicht in der Marktgemeinde gegen einen gecastete Amateur-Elf an.

Die Platzverhältnisse im Olympia-Skistadion, wo das Spiel geplant war, hätten sich schlechter entwickelt, als von den Verantwortlichen im Herbst prognostiziert, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Deshalb fiel nun die Entscheidung, das Finale nicht hier stattfinden zu lassen“, sagt Marcus Müller, Leiter Eventmarketing bei Paulaner. „Wir bedauern dies sehr.“ Derzeit läuft die Suche nach einer Alternative.

Der Rasen im Skistadion ist in einem katastrophalen Zustand. Die Wintersportveranstaltungen wie Neujahrspringen, Ski-WM und Ride Shakedown haben Spuren hinterlassen. Am Wochenende waren nochmal Experten vor Ort, um den Untergrund zu begutachten. Das Urteil war eindeutig: Keine Chance.

„Das ist sehr schade“, findet Garmisch-Partenkirchens Tourismusdirektor Peter Nagel. „Wir haben in dieses Projekt viel Zeit investiert und bis zuletzt gemeinsam um eine Lösung gerungen. Doch das Risiko im Mai ohne Spielfläche dazustehen, wollten wir nicht eingehen.“ Der Zeitraum sei einfach zu eng. Den Rasen in sechs Wochen hinzubekommen, „würde einen enormen finanziellen Aufwand bedeuten“. Ein Rollrasen kostet rund 80 000 Euro. Und trotzdem bestehe das Risiko, dass der Platz nicht bespielbar sei. „Wir müssten sehr viel Geld ausgeben, und die Partie dann vielleicht doch absagen“, sagt Nagel. Die Entscheidung sei darum richtig. Bedauerlich findet er sie trotzdem. (lxs)

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