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Großer Andrang: Viele Familien sind in das Pfarrheim an der Badgasse gekommen. 

Frauen- und Mütterverein Partenkirchen

Rekord-Erlös beim Adventsbasar

Genau 13 509,50 Euro – soviel wie noch nie in der langen Geschichte – hat der Partenkirchner Frauen- und Mütterverein bei ihrem 42. Adventsbasar im Pfarrheim für einen guten Zweck eingenommen

Garmisch-Partenkirchen – „Das ist der absolute Rekord bisher“, sagte Vorsitzende Irmi Erhardt voller Freude. Schließlich haben die Mitglieder auf diesem einen Tag lange mit vielen Bastelabenden und Vorbereitungsstunden hingearbeitet.

Im vergangenen Jahr waren es schon 11 533 Euro, 2000 Euro weniger, doch auch schon eine stolze Summe für einen Basartag. Seit 1976 findet der weihnachtliche Markt statt. „Seither hat er sich zu einer Veranstaltung entwickelt, mit der wir in diesen vier Jahrzehnten viel Gutes bewirken konnten“, bilanzierte Erhardt.

Denn die Gelder der sozial engagierten rund 500 Partenkirchnerinnen kommen vielen Einrichtungen zugute: Kindergärten, Schulen für Behinderte, Krankenstationen und Seniorenhilfe – die Frauen helfen aber auch persönlich bedürftigen und kranken Menschen. „Basar“ ist dabei schon der richtige Ausdruck für die große Veranstaltung. Denn es ging wirklich zu wie auf einem orientalischen Markt. Die vorweihnachtlich gestimmte, vorwiegend weibliche Kundschaft mit den Männern im Anhang und den Kindern auf dem Arm war nämlich kauffreudig wie immer. Auch heuer sah man besonders viele junge Familien, „die sich mit unseren schönen Dingen eingedeckt haben“, sagte Erhardt mit einem Lächeln. „Außerdem ist auch zunehmend handwerkliche Qualität gefragt. Und die bieten wir ja auch.“

Die Verkaufsschlager waren in diesem Jahr einmal mehr handbestickte Lodentaschen, aber auch verschiedene Produkte aus farbigem Filz – sogar Wärmflaschen wurden darin eingenäht. Die Auswahl an dekorativen und praktischen Gegenständen überzeugte gewohnt mit Vielfältigkeit.

Das Sortiment reichte vom traditionellen Weihnachts- und Adventsschmuck über edle Klosterarbeiten und komplette Krippen samt Figuren bis hin zu allerlei Gehäkeltem und Gestricktem sowie feinen Marmeladen-Sorten. Überdies boten die Frauen „gesunden Alkohol“ in Gestalt von selbst gemachtem Eier- und Kümmellikör sowie Kräutersalz und Johanniskraut nach – so heißt es – angeblichen Rezepten von Hildegard von Bingen an und dazu vielerlei romantisch wirkende Leuchter.

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