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Freie Fahrt für Radler: (v. l.) Dr. Hermann Streicher, stellvertretender Leiter im Bereich Straßenbau des Staatlichen Bauamts Weilheim, Landrat Anton Speer (Freie Wähler), Werner Hüntelmann, Sachgebietsleiter Planung und Bau des Staatlichen Bauamts, Ingrid Treffer, Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Aidling vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern (ALE), Ehrenfried Sigmund (ALE) und Riegsees Bürgermeister Rudolf Kühn (ÖDP) bei der Eröffnung.

Offizielle Eröffnung nahe Aidling

Lückenschluss im Radwegenetz

Für die Radfahrer ist eine Tour rund um den Riegsee nun attraktiver geworden: Auf einer Strecke von 250 Metern nördlich des Sees wurde im Herbst vergangenen Jahres ein Fahrradweg fertiggestellt, der die bestehenden Rad- und Wanderstrecken zwischen Hofheim und Aidling lückenlos verbindet. Nun wurde die Route von Landrat Anton Speer (Freie Wähler) und Aidlings Bürgermeister Rudolf Kühn (ÖDP) offiziell eröffnet.

Aidling – Als „Lückenschluss im Radwegenetz“ bezeichnete Speer das Projekt. Auch den Sicherheitsaspekt hob der Landrat hervor, da die Radfahrer jetzt nicht mehr auf der kurvenreichen und daher unfallträchtigen Landstraße fahren müssten. Kühn konnte das bestätigen: „Mit dem Rad war es bisher gefährlich, weil viele Autofahrer die Kurven unterschätzen und mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind. An dieser Stelle hat es schon öfters gekracht“, erklärte er. Immerhin: Der Rathaus-Chef trat seinen eigenen Grund zugunsten des Radweges ab. Laut Speer kostete der Grunderwerb den Landkreis 10 000 Euro. Weitere 136 000 Euro verschlang der Bau. „Das Geld ist definitiv gut investiert“, betonte Speer.

Ein Problem gibt es allerdings: Bislang nutzten etliche Autofahrer den Randstreifen, der an den Radweg angrenzt, als Parkmöglichkeit. Wie Kühn erklärte, erstrecke sich dort an manchen Wochenenden eine regelrechte Autoschlange. Ab jetzt ist das Parken direkt neben dem Radweg verboten. Einerseits, um die Sicherheit der Radfahrer nicht zu gefährden – andererseits, weil der frisch gefertigte Randbereich durch die Fahrzeuge zu stark abgenutzt werden würde. Wer diese Regelung missachtet, muss mit Konsequenzen rechnen: „Wir werden hier strenge Kontrollen durchführen“, kündigte der Bürgermeister an. 

Constanze Wilz

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