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Fünftes Rennen, fünfte Medaille: Laura Dahlmeier gewinnt Silber im Massenstart.

Termin voraussichtlich erst nach Ostern 

SC Partenkirchen plant Empfang für Laura Dahlmeier

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Garmisch-Partenkirchen - Fünf Wettbewerbe, fünf Medaillen: Biathletin Laura Dahlmeier hat bei der WM in Oslo ihre Trophäensammlung ausgebaut. Jetzt will ihr Heim-Verein ihr eine besondere Ehre erweisen. 

Michael Maurer lacht. „Das ist lustig“, sagt der Präsident des SC Partenkirchen. Sein Verein plant nämlich schon seit den ersten Erfolgen von Laura Dahlmeier bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Oslo, ein großes Transparent der 22-Jährigen zu Ehren am Ortseingang aufzuhängen. Eins, auf dem die fünf schwarzen Scheiben abgebildet sind. Nur mit einem Unterschied: Statt in schwarz sollen diese mit den Farben der Medaillen gefüllt werden, die die Garmisch-Partenkirchnerin abgeräumt hat. Seit dem zweiten Platz im Massenstart am gestrigen Nachmittag steht fest: Alle fünf Scheiben sind sinnbildlich gefallen. Fünf WM-Wettbewerbe, fünfmal Edelmetall. So hat sich Maurer das fertige Transparent in seinen schönsten Träumen nicht ausgemalt.

„Dass sie so einschlägt“, sagt der Vorsitzende, „ist gigantisch. Der Wahnsinn.“ Maurer ist ein paar Stunden nach Dahlmeiers letztem Rennen bei der WM immer noch ganz aufgewühlt. Vor allem beim packenden Zieleinlauf gegen die Finnin Kaisa Mäkäräinen, bei dem die junge Biathletin nochmal alle Kräfte mobilisieren musste, seien die Emotionen mit ihm durchgegangen. „Meine Frau hat mir verboten, so laut herumzuschreien“, erzählt er. Aber es ging wegen des spannunsgeladenen Finish’s einfach nicht anders. Jetzt ist Maurer einfach nur stolz auf Dahlmeier. „Von fünf Medaillen hat sie sich vier brutal erkämpfen müssen.“

Kleiner Empfang am Flughafen

Um der WM-Heldin Respekt zu zollen, laufen bei Maurer deshalb gerade die Drähte heiß. Der SCP will einen großen Empfang auf die Beine stellen. Die Vorbereitungen laufen. Nur die Terminfindung gestaltet sich noch schwierig. „Vor Ostern wird das nicht mehr gehen.“ Deshalb kann er auch noch keine Details verraten, weil der Veranstaltungsort vom Tag abhänge. „Vielleicht“, sagt er, „machen wir was am Kirchplatz Partenkirchen.“ Die Marktgemeinde hat er sich auch schon mit ins Boot geholt, um Dahlmeier das zu bieten, was sie für ihren Erfolg verdient hat.

Zu Gesicht bekommt Maurer die frischgebackende Weltmeisterin aber schon früher – am Flughafen. „Wir haben einen Bus organisiert“, verrät er. „Skiclub, Bergwacht und Familie fahren hin.“ Der erste Empfang – diesmal noch im kleinen Rahmen.

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