Schock für den BRK-Kreisverband

Schepermann kündigt als Landkreis-Chef

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Garmisch-Partenkirchen - Er war gerade mal ein halbes Jahr BRK-Chef im Landkreis. Nun hat Dr. Andreas Schepermann gekündigt. Eine Entscheidung, die ihm nicht leicht fällt. Aber es gibt triftige Gründe.

Dr. Andreas Schepermann hat beim Roten Kreuz gekündigt.

Wenn jemand einen Posten abgibt, aber nicht über das Warum oder bestehende Probleme sprechen möchte, dann taucht gerne eine Floskel auf: „aus persönlichen Gründen“. Das ist bei Dr. Andreas Schepermann explizit nicht so. „Die Formulierung könnte ja bedeuten, dass betrieblich etwa nicht gepasst hat.“ Doch daran liegt es nicht, dass er nicht mehr Geschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes sein möchte. Nach nur einem halben Jahr Probezeit. „Bei mir sind es private Gründe“, sagt der 49-Jährige. Und es ist an seiner Stimme zu hören, wie ernst die Lage ist.

Weiter ins Detail möchte der gebürtige Friedberger öffentlich nicht gehen und bittet dafür um Verständnis. „Die Entscheidung war schwer, aber unvermeidbar“, sagt er und fügt an: „Ich bedauere das außerordentlich.“ Deshalb, weil er im vergangenen Dezember als Nachfolger von Arnd Hansen so positiv aufgenommen wurde. „Ich habe hier so tolle, sympathische Menschen kennengelernt, so hervorragende Mitarbeiter gehabt.“ An der Arbeit liege es zu „0,0 Prozent“.

Entsprechend groß war der Schock beim BRK-Kreisvorsitzender Michael Lidl. „Wir bedauern die Entscheidung sehr.“ Schepermann habe sich als „hervorragende Wahl“ erwiesen. Ein Mann, „der sehr gut ins Team passt“. In der vergangenen Woche informierte Lidl die weiteren Vorstandsmitglieder. Nun müsse entschieden werden, wie es weitergeht. Die Probezeit von Schepermann läuft zum 31. Mai aus. „Ich habe aber angeboten, noch im Juni hierzubleiben“, sagt er. Darauf habe man sich nun verständigt.

Wie lange der Kreisverband braucht, um einen Nachfolger zu finden, wird sich zeigen. Als Hansen nach 14 Jahren seinen Posten zur Verfügung gestellt hat, gingen 40 Bewerbungen beim Kreisverband ein. Die Entscheidung fiel auf Schepermann, der zu dem Zeitpunkt Geschäftsführer beim Deutschen Schwindel- und Gleichgewichtszentrum am Klinikum der Universität München war. Damals zeigte sich, dass er nicht nur die Region als Soldat in Mittenwald kennt, sondern sich auch auf den Umzug nach Murnau freut. „Das ist mein Traumjob“, hatte Schepermann gesagt. Er sollte Recht behalten. Glück hat er ihm aber nicht gebracht.

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