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Mit einem Wisch  durch die Alpenwelt Karwendel

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So geht’s: Carina Zielinski hat den Wisch raus. Bei der Präsentation schauen ihr (v. l.) Michael Liebl und Ludwig Knilling über die Schulter. © Josef Hornsteiner

Mittenwald - Die alte Tafel mit Leuchtdioden am Mittenwalder Rathaus hat ausgedient – künftig können sich Urlauber an einem Info-Terminal über Zimmerauskünfte etc. schlau machen.

Stolz steht Carina Zielinski vor der Neuanschaffung, die von weitem wie ein überdimensionales Tablett wirkt. Ohne viel Mühe wischt die Leiterin der Mittenwalder Tourist-Information mit ihrem Finger über das Glas. Mit nur wenigen Berührungen erscheinen Live-Bilder von Mittenwald mit dem Karwendel im Hintergrund. „Das ist eine von neun Webcams, die momentan im Isartal aufgestellt sind“, erläutert Zielinski. Einige Kontakte weiter tut sich eine Seite auf, die alle Unterkünfte auflistet, die gerade verfügbar sind. „Wenn der Vermieter die Funktion freigeschaltet hat, könnte der Gast hier auf der Stelle buchen.“ Schöne, neue, digitale Welt.
Zusammen mit Sabrina Blandau, der Geschäftsführerin der Alpenwelt-Karwendel-GmbH, Tourismus-Referenten Ludwig Knilling und Touristikvereins-Chef Michael Liebl präsentierte Zielinski nun das neue multimediale Gerät vor dem Rathaus.
Ähnlich wie bei Nachrichtensendern läuft auch dort am unteren Rand des Bildschirms ein Live-Ticker mit aktuellen Kurznachrichten. „Diese können wir ganz spontan von unserem Büro aus steuern“, teilt Zielinski mit. „Damit können wir auch kurzfristig mit dem Gast kommunizieren, sollte beispielsweise die Karwendelbahn et cetera einmal geschlossen sein.“ Gleichzeitig bietet das neue Info-Terminal einen Veranstaltungskalender sowie zahlreiche Fotos und Videos aus der Region.
Das Gerät – gekostet hat es einen niedrigen fünfstelligen Betrag – hat der Touristikverein Mittenwald gesponsert. „Das Vorgänger-Modell war nicht mehr zeitgemäß“, resümiert Vorsitzender Liebl.
So zieht Mittenwald nun mit Wallgau gleich. Dort profitierte man schon vor Monaten von der neuen Technik. „2016 wird dann auch Krün eines bekommen“, verspricht Blandau. Die Frequenz in Wallgau sei bereits jetzt enorm. „Die zuständige Firma meinte, dass es zu ihren zehn meist genutzten Geräten gehöre.“
Gleiche Resonanz wünscht man sich nun auch in Mittenwald. Das Terminal mit Touch-Screen sollte auch in den kommenden kalten Wintermonaten einwandfrei funktionieren. „Egal ob bei Minustemperaturen oder wenn der Nutzer Handschuhe trägt“, wie Ludwig Knilling aus eigener Erfahrung weiß.joho

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