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Drei Männer des CSB: (v.l.) Florian Hilleprandt, Ralph Bader und Andreas Wieland. 

Führungsmannschaft wird zusammengestellt

Schwierige Suche nach neuem CSB-Chef

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Garmisch-Partenkirchen - Das Christlich Soziale Bündnis, die Gruppierung von Ex-Bürgermeister Thomas Schmid, scheint einen neuen Vorsitzenden gefunden zu haben. Für Florian Hilleprandt, der abtritt, übernimmt wahrscheinlich dessen Stellvertreter Andreas Wieland. 

Seinen 70. Geburtstag feierte Florian Hilleprandt am Freitag vergangener Woche in großem Rahmen. Vor Monaten hatte der Steuerberater angekündigt, dass er diesen Zeitpunkt für geeignet hält, den Posten des Vorsitzenden des Christlich Sozialen Bündnisses, den er von Ex-Bürgermeister Thomas Schmid 2014 übernommen hatte, aufzugeben. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, hat sich Hilleprandt in den zurückliegenden Wochen intensiv um einen Nachfolger bemüht. Es soll eine schwierige Suche gewesen sein. Nach dem Amt gedrängt hat sich dem Vernehmen nach keiner der Kandidaten, die sich Hilleprandt, der auch die CSB-Fraktion im Garmisch-Partenkirchner Gemeinderat führt, ausguckt hatte. Im Blick soll er unter anderem Andreas Wieland und Ralph Bader, seine beiden Stellvertreter, sowie Rolf Lehmann gehabt haben. Bader winkte nach reiflicher Überlegung allerdings ab und denkt darüber nach, bei der Jahresversammlung am 5. April alle seine Ämter niederzulegen. „Ich bleibe aber CSB-Mitglied“, sagt der 51-Jährige. Lehmann ist mit seinem Amt als Präsident des Golfclubs Werdenfels und seinem Engagement für die alte Olympia-Bobbahn ausgelastet.

Bei Wieland (38), ebenfalls Steuerbearater, scheint Hilleprandt auf mehr Gegenliebe gestoßen zu sein. Nach Tagblatt-Informationen soll sich Wieland im Rahmen einer Sitzung, die am Dienstag stattfand, bereiterklärt haben, den Vorsitz der ehemaligen Bürgermeister-Schmid-Gruppierung zu übernehmen und der neue Kopf und Vordenker zu sein. Diese Personalie wollte Hilleprandt auf Nachfrage allerdings nicht bestätigen. „Wir haben Stillschweigen vereinbart“, sagt er. „Aber wir haben jemanden aus unserem Kreis gefunden.“ Der ist nicht sehr groß, weil das Personal des CSB, das über Potenzial und Perspektive verfügt, eher überschaubar ist.

Einem Insider zufolge geht Wieland jetzt daran, eine Führungsmannschaft zusammenzustellen, die er auf einem weiteren CSB-Treffen, das entweder für den 22. oder den 23. März terminiert werden soll, vorstellen will. Dem inneren Zirkel dürfte dann auch Claudia Zolk angehören, die die Karriereleiter innerhalb des Christlich Sozialen Bündnisses weiter nach oben steigt. Seit dem Austritt von Alexandra Roos-Teitscheid aus der CSB-Fraktion ist Zolk deren Vize-Chefin und eine der Hoffnungsträger der Gruppierung, die sich in ihrer Oppositionsrolle noch nicht gefunden hat. Die 43-Jährige soll Wielands Stellvertreterin werden. Auch sie hielt sich an das Maulkorbgelübde und kommentierte die Frage nach ihrer Zukunft nur mit einem beredten Schweigen.

Eine Rückkehr von Roos-Teitscheid, Ex-Frontfrau und eineinhalb Jahre lang das Gesicht des Christlich Sozialen Bündnisses im Gemeinderat, in eine exponierte Position war zu keiner Zeit ein Thema – weder für die CSB-Führung noch für Roos-Teitscheid selbst. Die Gymnasiallehrerin, immer noch CSB-Mitglied, konzentriert sich derzeit ganz auf ihre Einzelkämpferrolle. Laut Zolk sind für die 39-Jährige Mutter von zwei kleinen Kindern, nicht alle Türe zugeschlagen. „Sie gehört weiter zu uns.“

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