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Huch, wer kommt denn da? Die illustren Festgäste (v. r.) Gertrud Adelwart, Harald von Selzam, Franz und Martina Guglhör sowie Steffi Krüger sind bei diesem Anblick sprach- und fassungslos. 

Premiere im „Stern“

Maschkera-Gaudi in Seehausen: Ort taucht in die Welt der Märchen ein - Film soll Appetit auf das Spektakel machen

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Seehausen verwandelt sich auch heuer wieder in eine Faschingshochburg. Der Verein „Da Sea is inser“ stellt wieder eine Gaudi-Veranstaltung auf die Beine. Und nicht nur das. 

Seehausen – Die drei Lausbuben Kilian, Jakob und Uli können ihr Glück nicht fassen. Endlich haben sie das Schloss des Königs erreicht. Inmitten festlich gewandeter Aristokraten steht das Trio ehrfürchtig vor dem Monarchen. Nur um Himmelswillen was trägt der Herrscher nur – beziehungsweise nicht? Eine delikate Frage, die natürlich noch nicht beantwortet wird. „Überraschung muss sein“, meint Uli Hubal, der Vorsitzende des Seehauser Vereins „Da Sea is inser“.

Dieser ruft am Faschingssamstag, 2. März, wieder zur Maschkera-Gaudi ins Fischerdorf. Diesmal taucht der Ort unter dem Motto „Es war einmal...“ in die Welt der Märchen ein. Und eine solche Veranstaltung muss natürlich ordentlich beworben werden. Ein wichtiger Baustein bei dieser PR-Offensive ist Michael Guglhör, besser bekannt als Oberweiß’n-Michi. Der 61-Jährige ist nicht nur glühender Lokalpatriot, sondern auch ein leidenschaftlicher Filmemacher. Schon bei den Olympischen Spielen (2014) oder beim Mittelalter (2015) hat er zur Kamera gegriffen. Kein Wunder also, dass er auch im Vorfeld des Märchen-Spektakels einen Film produziert. Das Motto war dem Oberweiß’n-Michi eine Herzensangelegenheit. „Das hab’ ich mir zum Geburtstag gewünscht.“ Dem kam „Da Sea is inser“ gerne nach. Das Drehbuch hatte Guglhör schon lange im Kopf: Drei Buben machen sich auf zum Schloss – selbiges steht auf der Insel Wörth. Bevor die drei dort ankommen, erleben sie einige Abenteuer. Doch dann stehen sie endlich vor dem seltsamen Monarchen (Gottfried „Gogo“ Tischler) und stellen die alles entscheidende Frage.

Welche das ist, wird aus dramaturgischen Gründen nicht verraten. Seit Sommer 2018 ist Guglhör – Drehbuchautor, Regisseur und Produzent in einer Person – schon für den Faschingsfilm im Einsatz. Er sucht die geeigneten Drehorte, das passende Motiv und die richtige Einstellung. „Es ist eine Leidenschaft, die keinen Aufwand, sondern eine willkommene Abwechslung bedeutet.“ Der Oberweiß’n-Michi glaubt, dass der Zwölf-Minuten-Streifen in knapp drei Wochen fertig ist. „Wir wollen ja ein bisschen Appetit machen.“

Mit wir meint die cineastische Allzweckwaffe auch die rund 40 Komparsen, darunter Bürgermeister Markus Hörmann als schneidiger Offizier, die vor kurzem im Pfarrsaal St. Simpert, die Schlüsselszene im Schloss, den rauschenden Ball, gedreht haben. „Das ist richtig gut gelaufen“, sagt Guglhör. Wie gut, das können alle Faschingsfreunde demnächst bei der traditionellen Premiere im „Stern“ und anschließend im Internet bewundern. 

Anmeldungen

zum traditionellen Faschingswettkampf werden ab sofort im Gasthof Stern unter Telefon 0 88 41/33 04 entgegengenommen. Pro Zweierteam werden zehn Euro Startgebühr fällig. Das Motto lautet diesmal Märchen. Um 17 Uhr startet im Stern der Roobrunz’l-Boi.

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