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Rettungsaktion mit vereinten Kräften: Beinahe sieben Stunden waren die Einsatzkräfte der Seehauser Feuerwehr am Staffelsee. Gemeinsam mit den Kollegen aus Murnau, Rettern der Wasserwacht und Mitarbeitern des Wasserwirtschaftsamts und des Bauhofs, schafften sie es, den Traktor samt Anhänger und Fähre zu bergen.

Die Bergung hat sich gezogen

Sieben-Stunden-Einsatz für Traktor-Tauchgang

Bis abends waren die Einsatzkräfte am Staffelsee um einen Traktor und eine Lastfähre zu bergen. Unfälle wie diese gibt es öfters.

Seehausen – Beinahe sieben Stunden waren die Männer der Feuerwehr Seehausen am Staffelsee im Einsatz. Dort ist  eine Lastenfähre (Lände) samt Traktor an Bord gekentert und untergegangen. Einem Schöffauer, der auf der Insel Wörth mit seinem Bulldog arbeiten wollte, und vom Festland übersetzte, löste einen kleinen Großeinsatz aus, bei dem 20 Kräfte der Seehauser Feuerwehr, 8 Murnauer Kollegen sowie 10 Retter der Wasserwachten Murnau, Uffing und Weilheim und Mitarbeiter des Wasserwirtschaftamtes, des Bauhofs und der Polizei vor Ort waren.

All das wegen einer gerissene Kette. Beim Andocken an die Insel wollte der 32-Jährige Schöffauer die Fähre mit dieser sichern. Doch das ging nicht lange gut. Die Kette hielt der Last nicht stand, die Fähre driftete weg und der Traktor rollte etwa 20 Meter vom Ufer entfernt samt Anhänger ins Wasser. Später ging auch die Fähre unter. Der Schöffauer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Die Lände habe den Tauchgang gut überstanden, sagt Zugführer Martin Bierling senior von der Feuerwehr Seehausen. Wie der Motor des Bulldogs auf das Bad reagiert hat, kann er nicht sagen. Bestätigen kann er jedoch, dass der Einsatz kein einfacher war. Schon alleine, weil die Zugfahrzeuge, die den Traktor herausgezogen haben, ebenfalls mit einer Fähre an die Insel geschifft werden mussten.

Dabei handelte es sich um Bulldogs mit Winden. Zuerst war nur einer vor Ort. Als die Einsatzkräfte gemerkt haben, dass ein Traktor für die Bergung nicht ausreicht, orderten sie einen zweiten beim Bauhof an. Taucher der Wasserwachten banden – trotz schlechter Sicht – ein Stahlseil an den Anhänger. So schafften es die Feuerwehrler den versenkten Bulldog und die Fähre an Land zu ziehen.

Rechtliche Folgen hat der Unfall laut Polizei nicht. Es sei kein Schaden – wie ausgelaufenes Öl im Wasser – entstanden. Auch wenn der Vorfall ungewöhnlich anmutet, ist er das nicht, sagt Martin Bierling junior, Kommandant der Feuerwehr Seehausen. Er habe mit seinen Kameraden schon öfters Fahrzeuge aus dem Staffelsee ziehen müssen. Völlig, wie in diesem Fall, seien diese allerdings nicht abgetaucht. „Das war Pech.“ Aber auch dieses Mal ist alles gut gegangen  maw

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