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Bergung: Am Auto des Landkreis-Bürgers entsteht zwar schwerer Schaden – er bleibt aber unverletzt.

Drama auf den Gleisen

Sekundenschlaf: Mann beinahe von Zug erfasst

Scharnitz - Es ist ein kleines Wunder: Ein 53-Jähriger aus dem Landkreis landete mit seinem Auto bei Scharnitz auf dem Gleisbett, ein Zug näherte sich - und es ist nichts passiert. 

Eine ganze Heerschar von Schutzengeln muss über einen Landkreis-Bürger gewacht haben, als dieser am späten Donnerstagnachmittag einen schweren Unfall in Scharnitz hatte. Wie es von der Tiroler Polizei heißt, überkam den 53-Jährigen plötzlich der Sekundenschlaf, als er hinterm Steuer saß. Das Unfassbare: Obwohl er den Schutzzaun an der Bundesstraße 177 durchbrach, auf das dortige Gleisbett geriet und sich ausgerechnet zu dem Zeitpunkt ein Zug näherte, passierte dem Mann nichts.

Sofort Notbremsung eingeleitet

Sein großes Glück war, dass sich der heranfahrende Zug gegen 17.40 Uhr nicht mit hohem Tempo näherte und dass der Lokführer das Auto auf den Gleisen schon von Weitem sah. „Er hat dann sofort eine Notbremsung eingeleitet“, teilt ein Polizeisprecher mit. Die Bahn kam tatsächlich noch rechtzeitig zum Stehen. Und auch dieses Manöver ging glimpflich aus: Keiner der Bahnfahrgäste verletzte sich bei dem abrupten Stopp. Alle kamen mit einem großen Schrecken davon.

Die Bahnstrecke zwischen Österreich und Mittenwald musste allerdings bis um 19.20 Uhr gesperrt werden. Am Wagen des Landkreis-Bürgers entstand zudem ein schwerer Schaden. Der Mann war in Richtung Mittenwald unterwegs, als der Sekundenschlaf einsetzte.

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