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Jetzt schon in Nadelöhr: An der Alpspitzstraße staut sich in den Wochen um Weihnachten und Neujahr der Verkehr. 

Verwaltungsrat befürchtet zusätzliche Staugefahr

Ski-Shuttle zum Hausberg? 

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Garmisch-Partenkirchen - Abfuhr für die Gemeindewerke: Sie planten während der Weihnachtsferien einen Bus zum Hausberg einzusetzen, der auf einer seperaten Spur unterwegs sein sollte. Die Idee kam nicht gut an. 

Kopfschütteln allerorten. Kopfschütteln bei Elisabeth Koch und Alois Maderspacher (beide CSU), bei Walter Echter und Daniela Bittner (beide CSB) und bei Peter Huber, dem Technik-Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB). Kopfschütteln aber ganz besonders bei Wolfgang Bauer (CSU), dem Zweiten Bürgermeister der Marktgemeinde. Bauer machte seine Abneigung wortreich und unmissverständlich deutlich. „Das funktioniert nie. Ich bin strikt dagegen.“ Was das Gros der Verwaltungsräte der Gemeindewerke aufbrachte, war ein Plan von Jürgen Winter. Der Werke-Vize hatte vorgesehen, zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar 2016 als Probelauf einen Gelenkbus einzusetzen, der skifahrende Gäste im Halbstundentakt an den Hausberg karrt – und das auf einer seperaten Spur.

Die Gemeinderäte sahen vor allem die St.- Martin-Straße und die Alpspitzstraße als Nadelöhr. Und das aus gutem Grund: In den Wochen um Weihnachten und den Jahreswechsel, wenn die Touristen in den Ort strömen, staut es sich dort regelmäßig, herrscht ein Pkw-Aufkommen, das dem Münchner Stachus zur Ehre gereichen würde. Häufig geht nichts mehr. „Und jetzt soll auch noch eine Spur gesperrt werden. Das würde die Stau-Situation dort noch weiter verschärfen“, sagte Bauer. Echter solidarisierte sich mit Bauer und Koch. Er nannte einen derartigen Bus sogar „aus der Zeit gefallen“. Er glaubt, dass dieser gar nicht angenommen werden würde, weil jedes Hotel, das etwas auf sich halte, „seine Gäste per Shuttle an die Pisten bringt. Es wäre fatal, wenn ein schlecht besetzter Bus die Straßen zusätzlich verstopfen würde“.

Was etlichen Verwaltungsratsmitglieder ebenfalls sauer aufstieß, war die Tatsache, dass Winters Plan schon sehr weit gediehen war. Er hatte beim RVO einen Fahrer und einen Gelenkbus für diesen Zeitraum geordert. Kostenpunkt: 7500 Euro. „Ich halte einen Versuch für wert“, hatte Winter für sein Vorhaben gekämpft, das auch Vorstand Wotan Lichtmeß befürwortet hatte. Es nutzte nichts. Winter erhielt eine Abfuhr für seinen Plan. Mit 6:3-Stimmen votierte der Verwaltungsrat dagegen. Zum Glück für Einheimische und Gäste.

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