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Beste Laune am Siegerpodest: Die ehemalige Weltklasse-Fahrerin Nicole Hosp (l.) hält ihren Besuch beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen und die drei Schnellsten (v. l.) Viktoria Rebensburg, Lara Gut und Lindsey Vonn im Foto fest.

Mal wieder "Siegerpodest-Luft" schnuppern an der Kandahar

Nicole Hosp feiert mit den Ski-Damen

Garmisch-Partenkirchen - In Garmisch-Partenkirchen hat Nicole Hosp ihr Weltcup-Debüt gefeiert. Hier fuhr die Österreicherin "immer Heimrennen". Auch dieses Jahr war sie dabei - als Gratulantin. 

15 Jahre ist’s her. Damals hat Nicole Hosp ihr erstes Weltcup-Rennen bestritten. Einen Slalom in Garmisch-Partenkirchen. „Da wusste ich, dass mein großer Lebenstraum in Erfüllung gegangen ist, ich als Rennläuferin angekommen bin.“ Mit diesen Worten blickte Hosp auf den besonderen Moment zurück, als sie im Juni 2015 in Ehrwald unter Tränen ihren Rücktritt bekannt gegeben hat. Doch ganz den Rücken gekehrt hat die erfolgreiche Athletin aus Österreich dem Skisport nicht.

Viel ist die 32-Jährige unterwegs für Ski-Firmen, als Moderatorin, sie arbeitet für eine Tageszeitung – und am Sonntag hat sie in Garmisch-Partenkirchen mal wieder ein bisschen „Siegerpodest-Luft“ geschnuppert, wie sie auf ihrer Facebook-Seite unter ein Gute-Laune-Foto von sich und den drei schnellsten Super-G-Frauen Lara Gut, Viktoria Rebensburg und Lindsey Vonn schrieb.

Peter Fischer, Chef des Organisationskomitees, hatte Hosp extra eingeladen zu den Rennen. „Es ist doch immer super, wenn man eine so prominente Sportlerin vor Ort hat.“ Zumal ist’s für die Tirolerin nur ein Katzensprung nach Garmisch-Partenkirchen: Etwa 20 Minuten dauert die Autofahrt von Bichlbach. So empfand sie die Weltcup-Rennen auf der Kandahar früher „immer als Heimrennen“.

Mittlerweile schaut sie nurmehr zu. „Aber das macht mir ganz und gar nichts aus, hat mir von Anfang an nichts ausgemacht.“ Schon die Abfahrt der Männer vor einer Woche hat Hosp vor Ort verfolgt, bei den Frauen übernahm sie am Sonntag auf Fischers Bitte hin auch eine Aufgabe: Bei der Siegerehrung überreichte die Tirolerin der Erstplatzierten Gut ihre Blumen und den Kandahar-Stein. 

Weltcup auf der Kandahar: Die Bilder vom Super-G

kat

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