+++ Eilmeldung +++

Fahrradfahrerin (14) bei Zusammenstoß mit Bub (8) schwer verletzt

Fahrradfahrerin (14) bei Zusammenstoß mit Bub (8) schwer verletzt
+
So soll's auch in Zukunft sein: eine Rennläuferin bei der Damen-Abfahrt auf der Kandahar 2012. 

Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen: So sieht das Finanzkonzept  ab 2013 aus

Garmisch-Partenkirchen - Das Finanzierungskonzept für den Ski-Weltcup bis 2016 steht. Es sieht für die zuletzt strittigen Ausgaben vor, dass der Markt jährlich bis zu 530.000 Euro für vier Rennen zuschießt. Die Entscheidung trifft der Gemeinderat am Mittwoch.

Am Ende ging es in einer emotional und hart geführten Diskussion wieder nur ums Geld. Wer zahlt wie viel und wofür? Und wer kassiert wie viel? Zahlen allein standen nicht immer im Vordergrund; häufig waren Neid und Missgunst in der Debatte über die Finanzierung der Ski-Weltcup-Rennen in Garmisch-Partenkirchen deutlich zu spüren.

Ausgelöst hatte die Grundsatzdiskussion über den Weltcup-Standort überraschend der Präsident des Deutschen Ski-Verbandes (DSV), Alfons Hörmann. Scharf kritisierte er im Gespräch mit dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt damals die „immer neuen Forderungen“ der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB) an den Skiclub Garmisch (SCG). Zum ersten Mal sollte das Organisationskomitee 30.000 Euro für Lifttickets von Helfern und Sportlern sowie 50.000 Euro für Parkplatzgebühren und sonstige Leistungen zahlen.

Darunter will Bürgermeister Thomas Schmid (CSB) endgültig einen Strich ziehen. Die Verwaltung hat ein Konzept erarbeitet, das die Finanzierung der Veranstaltungen bis ins Jahr 2016 regelt. „Damit können wir uns jedes Jahr auf den Weltcup freuen“, betont Schmid. Diskussionen wie im Januar seien hinfällig.

Im Kern sieht der Entwurf vor, dass der Markt jährlich bis zu 450.000 Euro für die Beschneiung, Sach- und Transportleistungen sowie für Erlös-Ausfälle an die BZB überweist. Höhere Beschneiungskosten müsste das Unternehmen als Betriebsrisiko schultern.

Auch für Tickets würde der Markt künftig jährlich bis zu 30.000 Euro an die BZB transferieren. Sofern sich die Kosten nicht durch Sponsoren tragen lassen.

Für 2012 bis 2014 hatte der DSV zugesagt, jährlich 50.000 Euro als Unterstützung für die Weltcups zu zahlen. Das neue Konzept sieht vor, dass dieser Betrag für 2015 und 2016 durch „zusätzliche Werbe-, Sponsoren-, Marketing- oder andere, das Gesamtergebnis optimierende Maßnahmen auszugleichen“ sei. Sollte das nicht gelingen, wird wieder der Markt in die Bresche springen.

Ein Geldfluss vom Skiclub an die BZB, wie er heuer zu der Grundsatzdiskussion führte, ist schon ab 2013 nicht mehr vorgesehen.

Damit summiert sich das finanzielle Engagament der Gemeinde ab 2013 auf maximal 480.000 und ab 2015 auf bis zu 530 000 Euro. Die Ausgabenhöhe hält er für gerechtfertigt: „Mir ist es das wert, weil der Weltcup einen Imagewert hat, der sich anders nicht erzielen lassen würde.“

Matthias Holzapfel

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Drama an der Kreuzspitze? Biker kehrt nach Tour nicht zurück - Polizei veröffentlicht wichtiges Detail
Drama an der Kreuzspitze? Biker kehrt nach Tour nicht zurück - Polizei veröffentlicht wichtiges Detail
Corona-Superspreaderin in Garmisch-Partenkirchen? Neue Details werfen anderes Licht auf den Fall
Corona-Superspreaderin in Garmisch-Partenkirchen? Neue Details werfen anderes Licht auf den Fall
Tödlicher Wanderausflug: Mann bricht in den Tegernseer Alpen zusammen - Todesursache gibt Rätsel auf
Tödlicher Wanderausflug: Mann bricht in den Tegernseer Alpen zusammen - Todesursache gibt Rätsel auf

Kommentare