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Jung und Alt bunt gemischt bei der Eröffnung der Bob-Ausstellung in Ohlstadt: (v.l.) Florian Schablitzky, Christof Gaisreiter, Rudi Engel, Sepp Eder, Stefan Gaisreiter, Alexander Alves, Anton Utzschneider und Walter Gilik.

Viele Weggefährten bei der Eröffnung anwesend

Großes Interesse an der Bob-Geschichte

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Ohlstadt - 65 Jahre Bobsport in Ohlstadt: Zu diesem Thema hat Stefan Gaisreiter eine Sonderausstellung ins Leben gerufen. Vielleicht gibt es die bald dauerhaft zu sehen. 

Stefan Gaisreiter war fast ein wenig überwältigt. Dass seine Ausstellung 65 Jahre Bobsport in Ohlstadt derart gut ankommen würde, erstaunte den alten Haudegen sogar ein wenig. „Es war unwahrscheinlich was los“, resümiert er. „Da kamen sogar Kommentare von Menschen, mit denen ich nicht immer im Grünen war, die meinten, dass es beeindruckend zu sehen sei, was bei uns im Ort sportlich damals alles los war.“ Rückmeldungen, die den Bobsport-Begeisterten auch in dem Vorhaben bestärken, solch eine Ausstellung eventuell auf Dauer anzubieten.

„Den Hintergedanken gibt es natürlich“, bestätigt Gaisreiter. Allerdings könne es nicht in den derzeit leer stehenden Räumen seines ehemaligen Geschäfts passieren. Denn, ganz einfach: Die will er irgendwann auch wieder vermieten. Ideal wäre an der Anschubbahn am Boschet draußen. Doch dorthin verläuft sich so schnell kein Publikum. „Nein, es müsste schon etwas im Zentrum sein.“

Also gibt es die Sonderausstellung über die Erfolge der Ohlstädter Bob-Helden und deren Gefährte vorerst noch zweimal zu sehen. Am morgigen Freitag von 15 bis 19 Uhr sowie an Silvester (11 bis 18 Uhr). „Es ist schon außergewöhnlich, was unser Verein geleistet hat“, betont Gaisreiter. Natürlich sind die Urzeiten des Bobsports in Ohlstadt schon eine ganze Weile her, aber auch ganz aktuell ist der Bob- und Rodelclub wieder dabei, ein Team aufzubauen. „So geht es hoffentlich immer weiter“, philosophiert er.

Zur Eröffnung der Ausstellung durfte Gaisreiter viele alte Weggefährten begrüßen. Auch die Riesserseer Peppi Bader und Franz Wörmann kamen, um einen Blick auf die alten Relikte zu werfen. „Es waren viele ehemalige Aktive dabei, das war sehr schön.“ Auch die Tombola zu Gunsten der Vereinsarbeit lief sehr zufriedenstellend. „Da bleibt ein bisschen was übrig. Das brauchen wir aber auch, denn wir sind ja kein Verein mit vielen Mitgliedern.“

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