Schlager-Star Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals gestorben: Vermutung zu Todesursache

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Empfangskomitee auf dem Karwendel: (v. l.) Kathrin Schwarzenberger, Cilly Winzinger, Peter und Felicitas Lingg mit Sohn Christian, Georg und Maria Fink sowie Hansjörg Mayr und Klaus Pogrzeba. foto: kunz

Sparkassenlauf: Drei Werdenfelser Sportsfreunde hatten die zündende Idee

Krün - Der Sparkassenlauf spült viel Geld in die Kassen der Krüner Gastgeber. Die Idee, den Wettkampf ins Isartal zu bringen, hatten drei Werdenfelser Sportsfreunde.

Dass die Sparkassen aus ganz Deutschland an diesem Wochenende bereits zum neunten Mal in Krün ihre Meister im Skilanglauf ermitteln, ist drei Werdenfelser Bankangestellten zu verdanken. Leonhard Habersetzer, Konrad Spieß und Klaus Pogrzeba - er ist heute noch als Streckenchef aktiv - brachten die Wettkämpfe in das Isartal-Dorf.

Die zündende Idee kam den drei sportbegeisterten „Sparkasslern“ 1978. Soeben hatten sie eine Einladung zur Deutschen Sparkassen-Marathon-Meisterschaft in Naila erhalten. „Das könnte man doch auch bei uns machen“, meinten die drei unisono. Im damaligen Verkehrsamtsleiter Hugo Schmitt fanden sie gleich einen glühenden Mitstreiter. „Damit könnten wir doch unser touristisches Januar-Loch ausfüllen“, dachte sich der findige Tourismuschef.

Zusammen mit den Kollegen Gabi Scholz und Sepp Witting aus Garmisch-Partenkirchen stellten Habersetzer und Co. 1979 den ersten Kreissparkassen-Cup in Krün auf die Beine. „80 Teilnehmer in der Trainingswoche und 450 beim Rennen“ seien damals angereist, erinnert sich Habersetzer an die bisweilen turbulenten Anfänge. „Denn damals gab es noch kein Kurhaus, und der Gasthof Schöttlkarspitz war bei der Siegerehrung fast zu klein.“

Doch Platzprobleme gehörten bald der Vergangenheit an. In den nachfolgenden Jahren avancierte die KSK-Konkurrenz zu einem publikums- und vorallem übernachtungsträchtigen Ereignis. Bis zu 670 Teilnehmer in der Trainingswoche und 1450 Starter bei den Rennen, die allesamt ordentlich Umsatz machten, zählten die Veranstalter in den 1980ern in der neuen Winterhochburg.

Inzwischen kümmert sich die Gemeinde mit vielen Helfern und Vereinen um diese lukrative Veranstaltung. „Unser Ort Krün ist gut belegt, aber auch Wallgau profitiert von den vielen Gästen“, teilt der Leiter der Tourist-Info, Sepp Winzinger, mit. Doch zahlungskräftige Urlauber wollen unterhalten werden. „Darum haben wir auch wieder ein großes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.“ So ging es am Montag nach dem Training mit Sonderfahrten auf den Karwendel.

Und das tolle Drumherum scheint sich herumgesprochen zu haben. „Aufgrund vieler Nachmeldungen haben wir jetzt sogar 150 Teilnehmer in der Trainingswoche und über 500 Starter bei den Rennen“, verkündet Kreissparkassen-Vorstandsvorsitzender Georg Fink. Inzwischen richten zwar auch Hinterzarten, Oberstdorf, Reit im Winkl und Oberhof den begehrten Sparkassen-Cup aus. „Aber in Krün sind immer die meisten Teilnehmer“, stellt Fink nicht ohne Stolz fest.

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