Mädchen klaut Papas Autoschlüssel und unternimmt Spritztour mit Cousin (7) - es geht böse aus

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Das Bayerische Rote Kreuz brachte den 56-Jährigen ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen (Symbolbild).

56-Jähriger in Lebensgefahr

Spaziergänger rettet Mann aus der eiskalten Loisach

Garmisch-Partenkirchen – Einem aufmerksamen Mitbürger, der am späten Abend noch seinen Hund Gassi führte, hat wohl ein 56-jähriger Garmisch-Partenkirchner sein Leben zu verdanken.

So die Einschätzung der Polizei in Zusammenhang mit einem Vorfall in der Nacht auf Montag. Gegen 23 Uhr war ein 45-Jähriger aus Garmisch-Partenkirchen am Loisachufer noch mit seinem Hund unterwegs gewesen. Auf Höhe des Hotels Obermühle fiel dem Spaziergänger zunächst ein Fahrrad auf, das neben dem Weg lag. Kurz darauf bemerkte er dann im Bereich der Uferböschung eine Person, die zum Teil in der eiskalten Loisach lag.

Der Hundebesitzer sprach den Mann sofort an, doch der zeigte keinerlei Reaktionen. Anschließend versuchte er, den Bewusstlosen den Hang hochzuziehen, was aber nicht gelang. Also alarmierte der Spaziergänger die örtliche Polizei, und gemeinsam konnte man schließlich den Mann retten.

Bei diesem handelte es sich, wie später ermittelt wurde, um einem 56-Jährigen aus Garmisch-Partenkirchen.

Da der Körper des Geretteten aufgrund der niedrigen Temperaturen und des eiskalten Wassers der Loisach bereits merklich unterkühlt war, wurde er vom Roten Kreuz zur weiteren Beobachtung ins Klinikum gefahren. Zudem war der Mann stark alkoholisiert, was auch den Umstand erklärt, dass dieser nicht auf die Ansprache des Spaziergängers und der Polizei reagierte.

Bei der Rekonstruktion des Vorfalls gehen die Beamten davon aus, dass der 56-Jährige mit seinem Radl am Loisachuferweg unterwegs gewesen war und dann infolge der Wirkung des Alkohols stürzte. Danach kam er zum Teil in der Loisach zum Liegen. Glücklicherweise war dann der Spaziergänger mit seinem Hund an der Absturzstelle vorbeigekommen. Ohne dessen beherztes und schnelles Handeln hätte der Mann wohl die Nacht nicht überlebt.

Ludwig Hutter

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