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Aus Brasilien: Tutu Marques

Ludwigstraße verwandelt sich in besondere Bühne

„Straßen.Kunst.Festival“ geht in die vierte Runde

Magische Ludwigstraße: Am Freitag und Samstag werden Straßenkünstler wieder alles aus der Trickkiste holen, um ihr Publikum zu faszinieren. Und das für ein Hutgeld.

Für einen Augenblick dem Alltag entfliehen. Sich von den Showkünstlern in eine andere Welt entführen lassen. In die magische Welt von Jongleuren, Zauberkünstlern und Akrobaten. Genau das werden am Freitag, 22., sowie am Samstag, 23. September,  wieder neun Artisten aus aller Welt versuchen.

Bereits zum vierten Mal verwandeln sie die historische Ludwigstraße in Partenkirchen in ihre ganz persönliche Bühne. Der Eintritt ist wie gewohnt frei. Lediglich ein Hutgeld sollten die Leute für die Künstler dabei haben.

El Diabolero kehrt zurück

„Das Konzept hat sich bewährt“, sagt Tobias Hundertpfund, künstlerischer Leiter des Straßenfestivals. „Das Konzept heißt auch Veränderung.“ Lediglich drei der neuen Künstler waren bereits im Vorjahr aufgetreten. Das österreichische Diabolo-Talent „El Diabolero“, der schweizer Comedian „Samuelito“ und das Duo „Felice & Cortes Young“ aus Deutschland, das auf eine Kombination aus Gesang und Jonglage setzt, überzeugten bereits im vergangenen Jahr und sind 2017 zum zweiten Mal mit dabei. Genauso wie die Lokalmatadore aus Partenkirchen, „Zirkus Pfarelli“. Neu ist hingegen die Band „Palo Santo“, die mit einer Mischung aus Latin, Reggae und Samba für Stimmung sorgt. Die Feuershow von „Fenfire“ sowie die kanadische Magierin „Billy Kidd“ feiern kommendes Wochenende ebenfalls Premiere in Partenkirchen. Zudem wird die Rubrik „Comedy“ von „Ian Deadly“ aus Großbritannien und dem Brasilianer „Tutu Marques“ unterstützt.

„Eigentlich ist alles in trockenen Tüchern“, sagt Anton Krätz, Zweiter Vorsitzender der Werbegemeinschaft Partenkirchen erleben. Nur eine Programmänderung mussten die Organisatoren in Kauf nehmen: Das Künstlerpaar „Clap Clap Circo“ entfällt krankheitsbedingt. Dafür wird „Circo Puntino“ aus Italien die Zuschauer mit Jonglage und Akrobatik unterhalten. „Da haben wir einen sehr guten Ersatz gefunden“, betont Hundertpfund.

Neu am Festival: Fenfire.

Auch dieses Jahr wird sich der künstlerische Leiter Zeit nehmen, um sich unters Volk zu mischen. Er will die Reaktionen beobachten. Sehen, wie die verschiedenen Auftritte beim Publikum ankommen. „Das ist für mich eine wichtige Sache, um die Qualität zu erhalten und auch zu schauen, was zu Partenkirchen passt.“ Er will die Menschen von ihren Bildschirmen wegholen und sie in eine andere Zeit mitnehmen. „Das ist meine Leidenschaft“, sagt Hundertpfund.

Während der Oberösterreicher für die Künstler und ihre Darbietungen zuständig ist, kümmert sich Krätz mit seinem Team um das leibliche Wohl. Für ihn laufen die Vorbereitungen gerade auf Hochtouren. Denn auch kulinarisch hat das Festival einiges zu bieten: In modernen „Foodtrucks“ (mobile Küchen und Essensausgaben) warten – neben den Gastronomen in der Ludwigstraße – Meier’s Crépes, der Würschtlmo, das fahrbare Café „Herr Bohne“ und viele weitere Höhepunkte, wie Smoothies, Flammkuchen und Burger auf die Besucher.

Das Festival

Die Künstler treten am Freitag, 22. September, von 14 bis 22 Uhr und am Samstag, 23. September, von 12 bis 22 Uhr an folgenden Standorten auf: Werdenfelser Hof, Kirchplatz und Fraundorfer an der Ludwigstraße sowie am Pfarrheim an der Badgasse. Die Festival findet bei jedem Wetter statt.

Anna Schärfl

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