Polizei versucht Tathergang zu klären

Streit zwischen Asylbewerbern: Iraner mit Schnittwunde im Bauch

Blutig ist ein Streit zwischen zwei Asylbewerbern ausgegangen. Einer der beiden musste mit einer Schnittwunde ins Krankenhaus. 

Garmisch-Partenkirchen – Es ist nicht der erste Fall, in dem in Garmisch-Partenkirchen Asylbewerber aneinandergeraten sind. Am Donnerstagabend ist eine Auseinandersetzung zwischen zwei Migranten blutig ausgegangen. Einer der beiden, ein 32-jähriger Iraner, erlitt dabei eine Schnittwunde am Bauch und musste sofort zur Behandlung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen.

Die Polizei bekam von dem Vorfall Wind, weil Passanten auf dem Parkplatz eines Supermarkts an der St.-Martin-Straße in Garmisch-Partenkirchen auf den Mann aufmerksam geworden sind und sogleich die Beamten alarmierten. Als diese wenig später vor Ort eintrafen, stellten sie schließlich die Verletzung bei dem Flüchtling fest.

Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Iraner mit einem 26-jährigen Afghanen, einem Mitbewohner der Unterkunft an der Höllentalstraße, in einen verbalen Streit verwickelt, der offenbar mit körperlicher Gewalt endete. Wie Polizeihauptkommissar Josef Grasegger mitteilt, versucht man nun den genauen Tathergang zu klären. „Es steht noch nicht fest, auf welche Art und Weise dem Geschädigten die Verletzungen zugefügt wurden.“

Rubriklistenbild: © dpa

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