Fliegerbombe in München gefunden: Evakuierung läuft - Entschärfung noch heute

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Nach einem Stromausfall bei der Tiroler Zugspitzbahn mussten 82 Menschen gerettet werden. (Archivbild)

Stundenlange Bergung

Menschen nach Stromausfall aus Tiroler Zugspitzbahn gerettet: Betrieb wieder aufgenommen

82 Menschen mussten aus der Tiroler Zugspitzbahn gerettet werden, nachdem es zu einem Stromausfall gekommen war. Nun gibt es Details zur Rettung.

  •  Vier Stunden waren 82 Menschen in einer Gondel der Tiroler Zugspitzbahn eingeschlossen.
  • Die Zugspitzbahn im österreichischen Ehrwald hatte eine Rettungsaktion am Mittwochabend ausgelöst.
  • Gut einen Tag stand die Tiroler Zugspitzbahn still, am Freitag nahm sie den Betrieb wieder auf. 

16 Uhr: Nach eintägigem Stillstand wegen eines Sturmschadens hat die Tiroler Zugspitzbahn am Freitag ihren Betrieb wieder aufgenommen. „Die Bahn fährt wieder ganz normal“, sagte Geschäftsführer Franz Dengg.

Am Donnerstag wurde die Bahn repariert. „Am Mittag haben wir das Seil wieder drinnen gehabt, am Nachmittag haben wir Revisionsarbeiten und Seilprüfungen gemacht“, sagte Dengg. Die Bergung, die von den Bahnen regelmäßig geübt wird, sei reibungslos verlaufen. „Es hat nie für unsere Gäste eine Gefahr bestanden. Aber es ist halt unangenehm.“

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Menschen nach Stromausfall aus Tiroler Zugspitzbahn geholt - So lief die Rettung ab

Update vom 8. März, 9.15 Uhr: Wie ist die Rettung der 82 Menschen aus einer Gondel der Tiroler Zugspitzbahn abgelaufen? „In solchen Fällen greift unser Notfallplan“, sagt Dengg. Zweimal im Jahr proben die Mitarbeiter der Seilbahn die Evakuierung der Kabine mithilfe einer Bergegondel. „Allerdings finden die Übungen immer tagsüber bei gutem Wetter statt“, sagt Dengg. Gestern herrschten erschwerte Bedingungen: Der Wind wurde stündlich stärker und weil in der Bergegondel nur 25 Personen Platz haben, zog sich die Evakuierung bis in die Abendstunden hin. Zuerst wurden Frauen und Kinder zurück zur Bergstation gebracht, dann die Männer und zuletzt die Seilbahn-Mitarbeiter. „Ich muss meinen Mitarbeitern gratulieren, dass das alles so gut funktioniert hat“, sagt Dengg. Um kurz nach 20 Uhr, nach drei Stunden Evakuierung, konnten die letzten Passagiere die festhängende Kabine verlassen.

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Tiroler Zugspitzbahn: Nach Rettungsaktion gab es Tee und Süßigkeiten

Nach Angaben des Seilbahnchefs hätten die Betroffenen die Rettungsaktion „größtenteils sehr gefasst“ aufgenommen. „Für die meisten war es letztendlich ein großes Erlebnis“, sagt Dengg, auch wenn er zugibt, dass es für manche auch sehr aufregend war. Am Gipfel seien die Fahrgäste mit Tee, Semmeln und Süßigkeiten versorgt worden. Zurück ins Tal ging es dann mit deutscher Hilfe. Mit der Seilbahn Zugspitze fuhren die Passagiere nach Norden hinab zum Eibsee. Die Mitarbeiter der Bayerischen Zugspitzbahn legten dafür eine Extra-Schicht ein. „Wir haben die Seilbahn länger in Betrieb gelassen, um den Kollegen zu helfen“, sagt Verena Lothes von der Bayerischen Zugspitzbahn. Außerplanmäßig lief die Seilbahn deshalb bis 22 Uhr.

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An der Talstation warteten die ersten Angehörigen auf Freunde und Familie – und schlossen sie nach stundenlangem Bangen erleichtert in den Arm. Wer nicht schon erwartet wurde, den brachten schließlich Busse in einer 20-minütigen Fahrt zurück über die Grenze nach Ehrwald. Verletzt wurde bei der Aktion niemand, alle Passagiere kamen mit dem Schrecken davon.

Am Donnerstag waren die Mitarbeiter der Tiroler Zugspitzbahn noch damit beschäftigt, das Seil zurück in die Verankerung zu führen. Am Freitag soll die Seilbahn wieder fahren.

Dominik Göttler

Neue Details: Menschen nach Stromausfall aus Tiroler Zugspitzbahn gerettet

13.58 Uhr: Bisher ist bekannt, dass ein Baum in eine Stromleitung gefallen war, woraufhin der Strom ausfiel. In der Folge sprang laut eines Berichts des BR nach einem abrupten Not-Stopp das Zugseil aus der Führung. Daraufhin hing die Gondel auf knapp der Hälfte der Strecke in der Luft. 

Nach Stromausfall bei Tiroler Zugspitzbahn: Vorerst kein Betrieb

Update vom 7. März 9.40 Uhr: Noch ist unklar, wann die Tiroler Zugspitzbahn wieder in Betrieb geht. Sicher sei, dass die Bahn am Donnerstag noch nicht fahren wird, teilte eine Sprecherin mit.

Erstmeldung vom 6. März: Dutzende aus Tiroler Zugspitzbahn gerettet

Ehrwald - Ein Stromausfall hat am Mittwochnachmittag die Tiroler Zugspitzbahn im österreichischen Ehrwald zum Stehen gebracht und eine stundenlange Rettungsaktion ausgelöst. Eine von zwei Gondeln sei mit 82 Personen besetzt gewesen, sagte ein Polizeiinspektor aus Lermoos im Bezirk Reutte in Tirol am Abend der Deutschen Presse-Agentur. 

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Die Bahngäste wurden demnach mit einer Bergegondel nach und nach auf den Berg gebracht, von dort dann mit der bayerischen Zugspitzbahn auf deutscher Seite ins Tal und von dort mit Bussen zurück nach Österreich gefahren. Das Ganze habe fast vier Stunden gedauert - von etwa 16.20 Uhr bis kurz nach 20 Uhr.

82 Menschen saßen nach einem Stromausfall in einer Gondel der Tiroler Zugspitzbahn fest und wurden daraufhin mit der Seilbahn auf der deutschen Seiten wieder ins Tal gebracht (im Bild).

Die „Tiroler Tageszeitung“ zitierte den Zugspitzbahn-Chef Franz Dengg mit den Worten, dass ein umgestürzter Baum in die Leitung gefallen sei und zu dem Ausfall der Bahn geführt habe.

Stromausfall Tiroler Zugspitzbahn: Busse holen gerettet Passagiere an der Station der Zugspitzbahn ab.

Nach dem Stromausfall bei der Tiroler Zugspitzbahn ist noch unklar, wann die Bahn wieder in Betrieb geht. Sicher sei, dass die Bahn am Donnerstag noch nicht fahren wird, teilte eine Sprecherin mit.

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dpa

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