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Die neuen Sitzkissen stellen (v.l.) Bürgermeister Adolf Hornsteiner und der Vorstand um Ingrid Sailer, Michael Liebl, Alexander Brunner, Daniel Rieger und Almut Wörnle vor.

Adolf Hornsteiner spricht über Karwendelbahn

Touristikverein: Engere Zusammenarbeit mit Alpenwelt Karwendel

Mittenwald - Viel anerkennende Worte von allen Seiten bekam der Touristikverein Mittenwald. Vor allem von Bürgermeister Adolf Hornsteiner und Alpenwelt Karwendel-Chefin Sabrina Blandau. Das Ergebnis: Die Zusammenarbeit soll weiter intensiviert werden.

Eine gesunde touristische Infrastruktur ist für einen Urlaubsort wie Mittenwald von höchster Bedeutung. Nicht wenige Mitglieder des Mittenwalder Touristikvereins werden deshalb mit Spannung die Ereignisse rund um die Zukunft der Karwendelbahn verfolgt haben. Schließlich steht es auch in ihrer Satzung geschrieben, dass „das Eintreten für die Gesamtinteressen des Fremdenverkehrs in der Bevölkerung“ zu den Hauptaufgaben des Vereins zählt. Und zwar „in enger Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Mittenwald, insbesondere der Alpenwelt Karwendel“, wie Vorsitzender Michael Liebl bei der Generalversammlung verdeutlichte.

Umso gespannter war die überschaubare Anzahl der Mitglieder, als Bürgermeister Adolf Hornsteiner (CSU) seine Grußworte an den Verein richtete. „Ich persönlich hatte zu keiner Zeit Angst, dass sie stehen bleibt“, verkündete er im Hinblick auf die Karwendelbahn. Es sei des Marktes „ureigenes Interesse“, die Bahn am Laufen zu halten. Daran werde sich auch, zumindest in seiner Amtszeit, nichts ändern. „Wir werden alles tun, um sie in eine sichere Zukunft zu führen.“ Und er ist der festen Überzeugung, dass bald „eine Lösung gefunden wird“.

Wiederbelebung des "Bergfrühlings"?

Zudem schwor er bereits den Verein auf die Großveranstaltung schlechthin im kommenden Jahr ein. „An dem Rahmenprogramm für den Bozner Markt 2017 wird schon fleißig gearbeitet.“ In Anbetracht der Vorschläge einiger Einheimischer, die bisher im Rathaus eingegangen sind, hofft er nun, dass auch die Mitglieder des Touristikvereins mit Ideen glänzen werden. Denn „vielfältige Initiativen“ seitens der Touristiker habe es bereits beim Christkindlmarkt vergangenes Jahr gegeben. Die erste gemeinsame Hütte, die zusammen mit der Alpenwelt Karwendel betrieben wurde, erntete auch von Alpenwelt-Chefin Sabrina Blandau viel Lob. Auch wenn einiges „noch optimiert werden“ könnte, wie sie meinte.

Erfreut ist die Geschäftsführerin, dass sich der Verein an der größten Veranstaltung heuer, dem Wanderevent „24 Stunden von Bayern“, mit einer Station beteiligen. „Wir werden nach der Nachtstrecke Sekt ausschenken“, erläuterte Liebl.

Die gute Arbeit des Vereins trägt Früchte. Deshalb will Blandau künftig die Zusammenarbeit intensivieren. So sollen beispielsweise gemeinsam Gastgeber-Seminare angeboten werden. Um die gästeärmere Nebensaison in Schwung zu bringen, könnte sie sich auch vorstellen, den „Bergfrühling“ in der Alpenwelt wieder ins Leben zu rufen. „Da könnten wir aktiver in den Austausch gehen.“

Vereinsintern stellte Kassier Alexander Brunner den Mitgliedern die neueste Anschaffung vor. Dabei hob er ein braunes Kissen in die Höhe. Diese sind für einen komfortableren Genuss während eines Kurkonzertes in der Puit gedacht. „Für die drahtigen Sitzflächen.“ Wie diese jedoch unters Volk und schließlich unter den Hintern gebracht werden sollen, bleibt noch offen. „Da brauchen wir noch Partner, die uns unterstützen“, betonte Vereinschef Liebl. Da er künftig noch „mehr Meinungen in die Vorstandschaft bringen will“, sucht er zudem zwei neue Beisitzer.

Josef Hornsteiner

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