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Trotz Ski-WM: Schlechte Tourismuszahlen im Februar

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Volles Haus: Bei den meisten Rennen waren die Stadion-Ränge voll. Doch viele Skifans waren Tagesgäste, die nicht im Ort übernachtet haben.  foto: sehr
Volles Haus: Bei den meisten Rennen waren die Stadion-Ränge voll. Doch viele Skifans waren Tagesgäste, die nicht im Ort übernachtet haben. foto: sehr

Garmisch-Partenkirchen - Damit hatten einige Gemeinderäte nicht gerechnet: Obwohl die WM mehr als 130.000 Skifans nach Garmisch-Partenkirchen gelockt hat, brachen die Gästezahlen im Februar ein.

130 000 Besucher in den Stadien, 50 000 Gäste im Kurpark, 2000 Medienvertreter und hunderte Sportler und Betreuer: Der Gedanke, dass Garmisch-Partenkirchen während der Ski-Weltmeisterschaften komplett ausgebucht war, liegt nah. Doch mitnichten. Die Zahlen, die Peter Ries dem Tourismus-Ausschuss präsentiert hat, belegen eher das Gegenteil. Der Tourismus-Direktor musste den Gemeinderäten ein dickes Minus erklären.

„Der Januar ist toll gewesen, aber der Februar war nicht so gut.“ Konkret verbuchte GaPa-Tourismus in diesen beiden Monaten einen Rückgang bei den Ankünften von zwölf Prozent. Das Plus bei den Übernachtungen liegt nur bei 0,4 Prozent. Besonders schlecht war das Geschäft mit den Gästen aus Deutschland: minus 18 Prozent bei den Ankünften, minus 4,8 Prozent bei den Übernachtungen.

Für den Dritten Bürgermeister Hannes Krätz (Freie Wähler) sind diese Zahlen „keine Überraschung“: „Das wurde uns so vorhergesagt.“ Hinzu komme, dass der Februar für den Tourismus laut Ries generell nicht gut gewesen sei. „In anderen Orten in Oberbayern, im Allgäu und dem benachbarten Tirol sind zum Teil noch gravierendere Rückgänge zu verzeichnen.“ Grund dafür sei der Umstand, dass die narrische Zeit heuer erst im März ihren Höhepunkt hatte. „Und eine Weltmeisterschaft kann die intensive Faschingszeit nicht kompensieren.“

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