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Zeigt seinen Ehrengästen eines der nagelneuen Bearbeitungszentren: Firmenchef Anton Schweiger (r.). Von links sind der Wirtschaftsförderer des Landkreises, Sebastian Kramer, Bürgermeister Rupert Wintermeier, Landrat Anton Speer, Jutta Griess vom IHK-Regionalausschuss und der Landtagsabgeordnete Harald Kühn zu sehen. 

Meilenstein der Firmengeschichte

Zukunft sichern mit modernster Technik

Uffing - Die Uffinger Firma Schweiger hat kräftig investiert. Sie steckte 5,5 Millionen Euro in eine neue Betriebshalle. Am Freitag wurde sie eingeweiht. 

  Nur wenige Uffinger wissen, dass hinter den Fassaden der Firma Schweiger Werkzeug- und Formenbau im Gewerbegebiet der Gemeinde hochkomplexe Spritzgussformen zur Herstellung aller nur denkbaren Kunststoffteile für Kraftfahrzeuge der Premiumhersteller Porsche, Daimler-Benz, Audi, BMW und Lamborghini entstehen, um nur einige zu nennen. Dass ein solcher Betrieb stets technisch auf der Höhe der Zeit sein muss, liegt auf der Hand. Insgesamt 5,5 Millionen Euro haben Firmenchef Anton Schweiger (41) und seine Familie in die Hand genommen, um in einer nagelneuen, über 600 Quadratmeter großen Betriebshalle nördlich ihres Stammhauses zwei vollautomatische Bearbeitungszentren zu installieren, die im Rahmen einer Feier mit Geschäftspartnern und Vertretern der Kommunal- und Landespolitik am Freitag offiziell in Betrieb genommen wurden.

Großen Respekt zollte dabei der CSU-Landtagsabgeordnete Harald Kühn dem Unternehmer für seine Investition: „Sie sind ein Musterbeispiel dafür, was es heißt, mittelständische Betriebe in unserem Land zu haben. Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft und Gesellschaft, weil hier die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden und hier ein wesentlicher Teil des ganzen Steueraufkommens produziert wird.“ Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung werde es zu einer völligen Veränderung in vielen Lebensbereichen kommen: „Und in der Automobilindustrie im Besonderen.“

 Als „Vorzeigebetrieb“ bezeichnete Landrat Anton Speer (Freie Wähler) das Unternehmen und hob hervor, dass viele der 64 dort Beschäftigten (nebst zehn Auszubildenden) aus der Region kämen: „Solche Firmen brauchen wir bei uns im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.“

Inhaber Anton Schweiger bezeichnete die Eröffnung als einen „sehr wichtigen Meilenstein in unserer Firmengeschichte“: „Die intelligente Kombination von modernster Technologie, Erfahrung und unserem Handwerk gibt uns die Chance, dass wir uns im globalen, harten Wettbewerb behaupten können.“ Das verwirklichte Konzept des Formenbaus in diesem Umfang und dieser Komplexität sei weltweit einzigartig. Im gleichen Sinne äußerte sich auch Prokurist Dr. Claus Hornig.

 „Dass die hier tätigen Menschen untereinander und mit den Maschinen und der Schöpfung verantwortungsvoll miteinander umgehen“, wünschte Pfarrer Robert Walter dem Betrieb, bevor er die Anlage segnete. Ein Buffet lud die Gäste zum Verweilen ein, dazu spielte die Musikgruppe Boarische Roas.

Das Unternehmen Schweiger Werkzeug- und Formenbau war im Jahr 1962 von Erich Schweiger (heute 76 Jahre alt) gegründet und kontinuierlich ausgebaut worden. Seit 2015 führt sein Sohn Anton die Firma.

Heino Herpen

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