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LaBrassBanda lässt Uffinger Festzelt beben

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Dynamischer Sound: La Brass Banda im Uffinger Festzelt. © Wilz

LaBrassBanda zieht die Massen an: Rund 3000 Musikfans sind am Donnerstagabend ins Festzelt des Uffinger Trachtenvereins geströmt – restlos ausverkauft. Die Stimmung war bestens.

Uffing - Eindrucksvoller hätte die Resonanz zum Auftakt der 110-Jahrfeier des Uffinger Trachtenvereins nicht sein können: Am Donnerstagabend tummelten sich rund 3000 Besucher in dem ausverkauften Bierzelt der Sunnastoana an der Rigistraße. Höhepunkt des Abends war die siebenköpfige Band LaBrassBanda. Als die Musiker die Bühne betraten, gab es für die Zuschauer kein Halten mehr.

Angetrieben von dem dynamischen Sound der Bläser, tanzten sie sich die Seele aus dem Leib. Das rhythmische Stampfen der Füße ließ die Bodenbretter des Zelts beben. Unterstützung bekam die Gruppe von zwei Vorbands: Die regionalen Newcomer von Rigoros aus Peiting überzeugten mit selbstgemachtem Heimatsound, und die österreichische Punk-Combo Turbobier brachte die Menge mit politisch unkorrekten Texten und harten Gitarrenriffs auf Betriebstemperatur.

Daran konnten LaBrassBanda anknüpfen. Die landauf, landab gefeierten Musiker begehen heuer ihr zehnjähriges Bestehen und touren zu diesem Anlass durch Festzelte in der ganzen Republik. Dass ausgerechnet Uffing zu den wenigen Auserwählten zählen würde, erscheint Trachtlerchef Alois Kölbl junior wie ein unfassbares Glück: „Wir haben uns riesig gefreut. Ein Fest dieser Größenordnung zu organisieren, ist ein Haufen Arbeit – doch das hat sich rentiert. Solch eine Veranstaltung bleibt den Menschen in Erinnerung.“

Das wird sie ganz sicher: Bandgründer und Sänger Stefan Dettl, Posaunist Manuel Winbeck, Schlagzeuger Manuel Da Coll, Bassist Fabian Jungreithmayr, Tubist Stefan Huber und die beiden Trompetenspieler Jörg Hartl und Korbinian Weber verstanden es bestens, die Gäste zu unterhalten. Mit einem einzigartigen Mix aus Ska-Punk, Reggae, Techno und Brass sorgten sie für ausgelassene Stimmung bei Jung und Alt.

Dabei kam auch die Interaktion nicht zu kurz: Neben Atemübungen und Yoga-Figuren wies Dettl die Zuschauer an, Luftgitarre zu spielen und den Nebenmann zu umarmen. Das kam bei den Leuten gut an. „Wir geben zwar Konzerte auf der ganzen Welt, aber nirgends herrscht so eine tolle Atmosphäre wie im Bierzelt“, stellte Dettl daraufhin fest. Dafür gab’s viel Applaus, und die Band spielte mehrere Zugaben – unter anderem von dem aktuellen Album „Around The World“.

Im Anschluss feierten alle gemeinsam und ließen den Abend im Zelt ausklingen. „Das war der absolute Wahnsinn! Die Stimmung hat regelrecht gekocht“, meinte etwa die Zuschauerin Iris Schreiner. Doch das war erst der Anfang: Am Freitagabend zeigen unter anderem die Jungplattler ihr Können. Zusätzlich richten die Sunnastoana am Wochenende das 72. Gaufest aus.

Constanze Wilz

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