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Dreiste Aktion

Stange durchbohrt VW-Bus: Beifahrer (19) überlebt knapp - wie es zum Unfall kam, ist unglaublich

Völlig betrunken, ohne Führerschein und mit einem fremden VW Bus baute ein Seehauser (21) am Freitag einen schweren Unfall, bei dem sein Beifahrer (19) fast getötet worden wäre. 

Seehausen - Am Freitagmorgen befuhr ein 21-Jähriger Mann aus Seehausen gegen 8 Uhr mit einem VW-Bus die Ortsverbindungsstraße zwischen Rieden und Riedhausen. Das Fahrzeug hatte er sich ausgeliehen, ohne dass der Eigentümer Bescheid wusste. Er war stark alkoholisiert (über 1 Promille) und besaß zudem keinen Führerschein. 

Das Brückengeländer bohrte sich durch den ganzen VW Bus.

Neben ihm saß ein 19-Jähriger Mann aus Garmisch-Partenkirchen, als der Fahrer nach rechts von der Straße abkam und in ein Brückengeländer fuhr. Dabei wurde der gesamte Handlauf des Geländers herausgerissen und durchbohrte die gesamte rechte Fahrzeugseite. Der Mann wurde durch die einschlagende Eisenstange lediglich am Oberschenkel schwer verletzt.

(Ebenfalls lesenswert:  „Unbekanntes Wesen“ im Starnberger See: Tauch-Experte äußert sich - und es gibt eine neue Theorie.)

Das Brückengeländer bohrte sich durch den ganzen VW Bus.

Der Mann hatte Glück im Unglück, da die Eisenstange nur wenige Zentimeter neben seiner Oberschenkelarterie einschlug. Er wurde ins Unfallklinikum Murnau gebracht und dort genäht. Der Fahrer blieb unverletzt.

Den Verursacher erwartet u.a. eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung, unbefugten Gebrauchs eines Kfz und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

mm/tz

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